Kältekammer: Winterjacken für Reiter im CAVALLO-Test

Kingsland "Sabine"

Waren Sie mit Ihrem Pferd kürzlich im Gelände und haben gefroren? Dann sollten Sie die leichte Übergangsjacke gegen etwas Wärmeres tauschen! CAVALLO hat Winterjacken für Sie getestet.
Foto: Schepp CAVALLO Winterjacken für Reiter - Kingsland "Sabine" - Wärmebild

Durch die Steppnähte entweicht ein Großteil der Wärme.

Beim Pferd erprobt: „Sabine“ sitzt an manchen Testern wie angegossen, andere zwickt sie beim Anwinkeln der Arme unter den Achseln. Die Jacke empfinden alle Tester als leicht.

Nachteil: Sie rutscht in der Bewegung etwas nach oben. Die beiden Außentaschen sind unpraktisch, weil ungünstig platziert: Die Tester können die Hände kaum von oben hineinstecken.

Im Frost gezittert: Hier zeigt sich, dass Steppnähte zwar schön, aber unpraktisch sind: Durch sie entweicht ein Großteil der Wärme. Die Abdeckung über dem Reißverschluss ist lediglich mit drei Druckknöpfen fixiert. Die Jacke lässt in diesem Bereich bis zu 19 Grad Körperwärme durch. Die breiten Bündchen an Armen und Hüfte sitzen zu locker und lassen ebenfalls erwärmte Luft vom Körper entweichen.

Foto: Lisa Rädlein CAVALLO Winterjacken für Reiter - Kingsland "Sabine"

KINGSLAND "SABINE"

Material und Verarbeitung: Das Modell von Kingsland ist mit 90 Prozent Daunen und 10 Prozent Federn gefüttert. Vorteil der Daunen: Sie halten warm und machen die Jacke leicht. Dafür ist die Pflege aufwändiger. Das Testmodell verlor bereits nach mehrmaligem Tragen einige Federn.

Größe: S und M
Preis: rund 300 Euro
www.kingsland.com

Fazit: Das Kingsland-Modell sieht modisch aus, praktische Elemente wie große Taschen fehlen. Ihr Plus durch die Daunenfüllung kann die Jacke in der Kältekammer nicht ausspielen – zu viele Nähte lassen die Wärme entweichen.

26.01.2014
Autor: Bérénice Schneider
© CAVALLO
Ausgabe 01/2014