CAV 05_2011_Sizilien Wanderritt Monti Nebrodi _04 Hermsen
CAV 05_2011_Sizilien Wanderritt Monti Nebrodi  MS_02
CAV 05_2011_Sizilien Wanderritt Monti Nebrodi  MS_03
CAV 05_2011_Sizilien Wanderritt Monti Nebrodi  MS_04
CAV 05_2011_Sizilien Wanderritt Monti Nebrodi  MS_05 11 Bilder

Wanderritt: Zu Pferd über Bergrücken der Monti Nebrodi

Im Sattel auf den Spuren der Wildkatze

Fünf Tage Natur pur: Der Wanderritt durch das Nebrodi-Gebirge im Nordosten Siziliens führt Reiter durch sagenhaft schöne Wald- und Seelandschaften.

Stellina, meine tapfere Begleiterin!

Die robuste 9-jährige Sanfratellaner-Stute trägt mich fünf bis zu 30 km am Tag trittsicher über Schotterwege, sandige Hänge und durch steinige Flussbetten. Sie ist in ihrem Element: Für fünf Tage im August durchquert sie mit dreiundsechzig anderen Pferden ihre Heimat, das wald- und wasserreiche Nebrodi-Gebirge im Nordosten Siziliens. In diesem vielfältigen und artenreichen Naturpark kommt die europaweit gefährdete Wildkatze felis silvestris vor, der unsere Exkursion zu Pferd gewidmet ist. Ein wichtiges Anliegen der Veranstalter ist es auch, das Pferd als Transportmittel und den Naturpark Nebrodi zu propagieren.

Der Ritt wird vorbereitet

CAV Wanderitt Nebrodi Sizilien Stefanie Hermsen 02
Hermsen
Tourleiter Gino Montagno (rechts) ist gelernter Hufschmied.

In Bronte, der Stadt der Pistazien am Westhang des Vulkans Ätna laufen die Vorbereitung bei dem Verein Giacche Verdi schon seit Wochen auf Hochtouren. Hier sind ehrenamtlich vor allem der Hufschmied Gino Montagno, als Direktor (und Leiter unserer Exkursion), und der Unternehmer Marco Poti, der sich eigentlich vor Pferden fürchtet, aktiv.

Die Tour mit dem eigenen Pferd kostet nur € 200,- pro Person. Sie wird von diversen Organisationen, Kommunen, der Region Sizilien und der Provinz Catania unterstützt. Die Teilnehmer, vom zwölf- bis 74jährigen wurden aus rund 200 Bewerbern ausgewählt. Denn über sechzig untereinander unbekannte Pferde aller Temperamente müssen die nächsten Tage miteinander auskommen und unter Kontrolle gehalten werden.

Wir sitzen im Sattel und los geht es

CAV Wanderitt Nebrodi Sizilien Stefanie Hermsen 03
Hermsen
Los geht es - der erste Ritt beginnt.

Nach einem Tag der Anreise aus allen Winkeln Siziliens, letzten Vorbereitungen und dem ersten Rundritt geht es am nächsten Morgen bei strahlendem Sonnenschein und leichter Brise endlich los: Auf ca. 800 m Höhe geht es ab einem Hof der bäuerlichen Ortschaft Flascio den gleichnamigen Fluss hinauf. Die Pferde trappeln aufgeregt und voller Elan den staubigen Weg bergan. Stellina, gerade erst gekauft und zwei Jahre nicht geritten, ist etwas schreckhaft, was sich aber noch am selben Tag geben wird.

Während sich die Tiere aneinander gewöhnen, genießen wir die weite Aussicht auf die runden Bergkuppen vor uns und sehen uns gelegentlich nach dem majestätischen Ätna um, den wir nun im Süden hinter uns lassen. Bald schon führt uns der Weg in die schattige Kühle eines Steineichenwaldes. Hier, stelle ich mir vor, lebt die Wildkatze. Diesen nachtaktiven Räuber mit dickem Kopf und buschigem Schwanz bekommt man nur mit viel Glück zu Gesicht.

Info: Parco dei Nebrodi

CAV 05_2011_Sizilien Wanderritt Monti Nebrodi _05
Hermsen
Reiten im Einklang mit der Natur.

Der 1993 gegründete Regionalpark bildet den mittleren Teil des Sizilianischen Appenin im Nordosten Siziliens und ist 86.000 ha groß. Dieses großflächig und vielfältig bewaldete Gebirge der Monti Nebrodi ist reich an Bächen, Seen und Feuchtgebieten und birgt die größte Artenvielfalt Siziliens.

Besonderheiten sind der 2001 wieder angesiedelte Gänsegeier und das Vorkommen der vom gefährdeten Europäischen Wildkatze. Die traditionelle Landwirtschaft findet hier noch im Einklang mit der Natur statt und erzeugt Spitzenprodukte wie den Provola-Käse oder die mit Pfeffer und Chilischoten gewürzte fellata, eine drei Monate lang abgelagerte, weithin begehrte Salami aus den hier heimischen Wildschweinen Suino Nero dei Nebrodi. Im Sommer herrschen hier angenehme Temperaturen, die zu Wanderungen oder Reitausflügen einladen.

Reiten mit Blick auf den Vulkan Ätna

CAV 05_2011_Sizilien Wanderritt Monti Nebrodi _11
Hermsen
Nebrodi-Gebirge mit Blick in die Ferne.

Wanderreiten: Im Sattel über Siziliens Bergrücken

CAV 05_2011_Sizilien Wanderritt Monti Nebrodi  MS_01
CAV 05_2011_Sizilien Wanderritt Monti Nebrodi  MS_01 CAV 05_2011_Sizilien Wanderritt Monti Nebrodi  MS_02 CAV 05_2011_Sizilien Wanderritt Monti Nebrodi  MS_03 CAV 05_2011_Sizilien Wanderritt Monti Nebrodi  MS_04 11 Bilder

Heute ist der schönste Tag!

Pferde und Reiter sind frisch und munter, wir passieren viele, in bunten Farben schimmernde Feuchtgebiete, scheuchen mehrmals kleine Herden wilder Sanfratellaner auf und genießen die grandiosen Ausblicke. Der Ätna im Süden, dessen Anblick uns auf dieser Reise stetig begleitet, scheint in weite Ferne gerückt. Auf der Hochebene der Serra Pignatoro in 1750 Metern ist der Blick frei bis zum Tyrrhenischen Meer im Norden. Davor klaffen die schroff-steilen Kalkfelsen der Rocche del Crasto in die Höhe. Dort drüben, wo die Nebrodi den Dolomiten ähneln, nisten der Steinadler und der Gänsegeier mit seiner beachtlichen Flügelspannweite von über drei Metern. Leider kann ich ihn aus der Ferne nicht ausfindig machen und die gute Gelegenheit des Galopps auf sandiger Anhöhe verbietet jede ornithologische Pause.

Stellina findet Gefallen an der Tour, es macht uns beiden Spaß die Gruppe, die im Kern immer Schritt reitet, im Bogen galloppierend zu umrunden. Dabei behält Stellina aber immer „ihre Herde“ im Auge und wenn es ihr vorkommt, als würden wir uns zu weit entfernen wird sie ungnädig; Sanfratellanos gelten als stur oder zumindest eigenwillig. Stellina war in ihrer wilden Zeit vielleicht eine Leitstute, denn besonders liebt sie es, die geschlängelten Wege durch die lichten Kiefern- und Eichenhaine abzukürzen oder unsere kleinen Manöver, bei denen sie selbst nach Möglichkeiten Ausschau hält, Pferd für Pferd auf schmalem Weg kess bis zur Spitze der Gruppe im leichten Trab zu überholen.

Rast am Ufer des Lago Maulazzo

CAV 05_2011_Sizilien Wanderritt Monti Nebrodi _12
Hermsen
Das Lager zur Rast ist gefunden.

Wir rasten am Ufer des Lago Maulazzo, unser einziges Camp in der freien Wildnis, und ich baue mein Zelt so auf, dass ich Stellina, an einem Weißdornbusch angebunden, nur wenige Schritte von mir entfernt im Auge behalten kann. Ganz in der Nähe zieht eine Gruppe schwarzer Wildschweine vorbei, die im Buchenwald nach Nahrung stöbern.

Heute sind wir fünf Stunden am Stück geritten und verlegen unsere Mangiata auf 16:30 und 23:00 Uhr. Danach gibt es ein großes Lagerfeuer und als ich schon schlafen will einen einzigen Gesangsversuch von irgendwem, der ob des vollen Bauches etwas kläglich ausfällt. Bei Sonnenaufgang führen unsere Pferde in der morgendlichen Kühle zum tiefblauen See, dessen Ufer dichter Buchenwald säumt. Was für ein herrlicher Ort!

An diesem Vormittag nehmen wir unseren letzten Anstieg zum Gipfel des höchsten Berges der Nebrodi, dem 1847 hohen bewaldeten Monte Soro, weithin sichtbar durch die drei Antennen auf seiner Spitze. Von dort geht es unter märchenhaft mit Flechten überzogenen Steineichen und Buchen fast nur noch bergab. Inzwischen wechseln einige Reiter vom Pferd zum Auto oder umgekehrt. Zwei Pferde entwischen bei einer Pinkelpause und können erst am Abend, als wir beim Rifugio Forestale Donna Vita rasten, wieder gefunden werden.

Wir treten den Rückweg an

CAV 05_2011_Sizilien Wanderritt Monti Nebrodi _13
Hermsen
Auf dem Rückweg nach einem gelungenen Ritt.

Jetzt blicken wir wieder auf den Ätna in voller Pracht und machen uns am letzten Morgen, vom nationalen Fernsehteam des RAI 1 begleitet, auf den Rückweg. Gegen Mittag geht es in nunmehr heißer sizilianischen Sommerluft durch das nicht enden wollende Dorf Maniace, einer langen Aneinanderreihung einfacher Häuser rechts und links der Straße, hinter denen kleine Felder und Obsthaine gepflegt werden.

Von Fenstern und Türen, Balkonen und Vorgärten betrachten uns die Bewohner neugierig. Sie grüßen überschwänglich ihnen bekannte Reiter und weichen dem fremden Blick mit versteinerter Mine aus. Wir gelangen zum weit angelegten Castello di Nelson, dessen von Torbögen getrennte Innenhöfe wir zum Vergnügen aller in Schleifen durchreiten dürfen. Dieses alte Kloster aus dem 12. Jh. wurde im 18. Jh. dem englischen Seehelden Admiral Nelson zusammen mit dem Status Großherzog von Bronte und weiten Lehen übergeben. Nelson hatte dem Bourbonenkönig Ferndinand IV zur Flucht vor Napoleons Truppen von Neapel nach Sizilien verholfen und damit sein Leben und den Thron „Beider Sizilien“ gerettet.

Das liebevoll vorbereitete Buffet aus biologischen Produkten der Region, ein Informationsstand zur Wildkatze und die vielen Abschiedsfotos und guten Wünsche der sich nicht trennen wollenden Teilnehmer bilden einen sehr gelungenen Abschluss unserer eindrucksvollen – und unfallfreien! – Exkursion.

Ritt zum Hochplateau Contrada Gazetta

CAV 05_2011_Sizilien Wanderritt Monti Nebrodi _06
Hermsen
Glasklares Wasser für die Pferde.

Wanderreiten: Im Sattel über Siziliens Bergrücken

CAV 05_2011_Sizilien Wanderritt Monti Nebrodi  MS_01
CAV 05_2011_Sizilien Wanderritt Monti Nebrodi  MS_01 CAV 05_2011_Sizilien Wanderritt Monti Nebrodi  MS_02 CAV 05_2011_Sizilien Wanderritt Monti Nebrodi  MS_03 CAV 05_2011_Sizilien Wanderritt Monti Nebrodi  MS_04 11 Bilder

Das Hochplateau Contrada Gazetta

Da die meisten in der Gruppe der Wanderreiter auf dem Nebrodi-Ritt nur Gelegenheitsreiter sind, nutzen einige die Wegstrecke mit der geringsten Steigung zum Nebenherlaufen. So gewöhnen wir uns besser an die Anforderungen eines 5-8-Stundenwanderritts pro Tag. Beim Passieren eines Flüsschens, in dem einige Pferde wild Schlamm aufwühlen und davon schlürfen, scheint sich Stellina an ihr wildes Leben zu erinnern, als sie noch in einer Herde diese Gegend durchstreifte: sie entfernt sich am langen Zügel im steinigen Bachbett ziel- und trittsicher flussaufwärts um das ihr genehme glasklare Wasser zu trinken.

Wir erreichen das karge weite Hochplateau Contrada Gazetta, auf dem wir ein paar Rinder von der Tränke verscheuchen. Im Nebrodi-Gebirge wird aus Kuhmilch unter Beigabe von Saft des Feigenbaums der zarte Provola-Käse hergestellt, ein typisches Produkt der Region. Überall im Naturpark, sogar in der am strengsten geschützten Kernzone A ist die traditionelle Landwirtschaft gestattet, die seit Jahrtausenden in diese Landschaft aus rundlichen Bergkuppen, Wäldern und Feuchtgebieten harmonisch eingebettet ist.

Eine tolle Überraschung am Mittag

CAV 05_2011_Sizilien Wanderritt Monti Nebrodi _07
Hermsen
Dösen in der Pause.

Die Mittagspause bietet eine Überraschung, an die ich mich schnell gewöhnen sollte: Eine typisch sizilianische Mangiata mit sechs oder sieben Gängen! Zweimal täglich wird sie stattfinden. Essen, das ist das Hauptvergnügen der Sizilianer, litten viele Familien doch nur eine Generation zuvor noch Hunger.

Nach der Völlerei versinken die meisten in ein kurzes Koma, im Ahornhain direkt neben ihren Pferden. Die logistische Meisterleistung unserer Versorgung und die der Pferde sowie des Gepäcktransports wird mit Hilfe der Corpo Forestale (Forstverwaltung), die auch so manches Mittagsmahl ausrichtet, bewältigt – und den Freiwillige des Roten Kreuzes.

In sella! Aufgesessen!

CAV 05_2011_Sizilien Wanderritt Monti Nebrodi _08
Hermsen
Die Sanfratellaner-Pferde lieben Wasser - nicht nur zum Saufen - auch um darin zu schwimmen.

Nun sind auch wieder die Pferde munter und die Unternehmungslustigsten unter uns überqueren im freudigen Galopp die für heute letzte, von kargem Gras bewachsene Bergkuppe. Die Gruppe zieht sich nun bestimmt über einen Kilometer auseinander.

Dann gelangen wir an den Lago Treàrie, einen See mit ausgedehntem, lehmigem Uferbereich, an dem mein Unglück geschieht – zum großen Gaudi der Mitreiter, die ausgerechnet hier alle zusehen: Ich bin wieder ein Stück gewandert und hinke hinterher, die Gruppe wartet am anderen Ufer. Stellina zieht es gleich zum Wasser, ich steige auf und lasse die Zügel locker, während ich mich mit dem Fotoapparat in der Hand nach den heran preschenden Nachzüglern umsehe.

Ich weiß noch nicht, dass Sanfratellaner, die im Winter durchaus 10° Minustemperaturen ohne Zufütterung überstehen, im Sommer gern baden gehen. Das Wasser reicht meiner guten Stute gerade bis zu den Knien, als sie plötzlich mit den Vorderbeinen einknickt und ich, anstatt ihr die Sporen zu geben, erschrocken vom Sattel springe und rittlings ins modderige Nass falle. Den Fotoapparat kann ich am langen Arm, den ich beim Sturz in die Luft recke, retten – Stellina muss aber erst einmal wieder eingefangen werden. Pitschnass und unter hämischen Kommentaren reite ich die letzten wenigen Wegbiegungen bergab zum ersten Übernachtungslager. Dort erzählt mir der Cavaliere Salvo, dass ihm das mit seinem Sanfratellanerhengst im letzten Jahr auch passiert sei.

Schlafen unter dem Sternenhimmel

CAV 05_2011_Sizilien Wanderritt Monti Nebrodi _09
Hermsen
Schlafen unter freiem Himmel.

Rund um das Rifugio Treàrie, einer der vielen stilvollen, gut ausgestatteten Schutzhütten der Forstverwaltung, werden die Pferde für die Nacht angebunden und die Zelte aufgebaut. Unsere beiden rumänischen Helfer, der pferdevernarrte und immer fröhliche Mittvierziger Gabriele und der schüchterne junge Lorenzo, füttern die Tiere mit Hafer und Heu, führen sie schon im Morgengrauen zur Tränke und machen sich mit der Taschenlampe auch nachts bei jedem beunruhigenden Geräusch zum Kontrollgang auf.

Stellina wird gemolken, denn ihr dreimonatiges Hengstfohlen haben wir zuhause gelassen. Sie ist schon wieder trächtig, vielleicht im dritten Monat, und es kommt mir so vor, als sei sie schon etwas abgemagert vom heutigen 7-Stundenritt, an dem wir rund 520 Höhenmeter überwunden haben. Gabriele hat gleich ein Einsehen und gesteht ihr ab heute etwas mehr Hafer zu. Es ist wunderbar, in frischer kühler Luft unter dem sternenklaren, ganz nahe scheinenden Himmel und mit den Geräuschen der Pferde, die sich leise wiehernd und schnaubend unterhalten, einzuschlafen.

Info: Die Sanfratellano-Pferde

CAV 05_2011_Sizilien Wanderritt Monti Nebrodi _10
Hermsen
Das Sanfratellano-Pferd im Einsatz.

Das Sanfratellano, benannt nach dem Nebrodi-Städchen San Fratello ist mit rund 1000 Jahren vielleicht die älteste Pferderasse Europas. Es werden noch rund 4000 Pferde in bäuerlicher Zucht halb wild in den Bergen des Nebrodi gehalten, wo sie sich zu kleinen Herden zusammenfinden. Sie werden bei Bedarf von mehreren Personen, zu Fuss und reitend zusammengetrieben.

Im Gegensatz zu den meist großen Schimmeln, den temperamentvollen anglo-arabischen Vollblütern der Rasse Siciliano, sind die Rappen der Sanfratellani kaum größer als 1,60 m, ruhigen Gemüts, ausdauernd, sehr robust und trittsicher. Sie werden zum Reiten und Lastentragen eingesetzt.

Zur Startseite
Reiterwissen Pferdehaltung Kräuter gegen Karies Futterzusatz für Pferde Kräuter gegen Karies?

Nicht alle Pferde können kraftvoll zubeißen.

Mehr zum Thema Wanderreiten: Die schönsten Fotos
cav-hufschlagraeumer-lir3508-amendo (jpg)
Rund ums Pferd
CAV Ausreiten Ausritt Gelände Gruppe
Gelände
CAV Carneddau Pony Grasen Weide
Reiterleben
CAV Feria Jerez Christiane Pichler 4
Reiterleben