Lisa Raedlein

Wie gefährlich sind Anhängerkameras? Verkehrsexperten warnen vor Gefahren von Anhängerkameras

Überwachungskameras erfreuen sich großer Beliebtheit. Verkehrsexperten warnen jedoch: Der Blick in die Kamera kann gefährlich werden.

Überwachungskameras sind in vielen Pferdehängern und Transportern nicht mehr wegzudenken. Rumpelt es hinten, hilft ein kurzer Blick, um einzuschätzen, ob Gefahr im Verzug ist. Doch auch eine kleine Ablenkung kann zur Unfallgefahr werden, davor warnen Verkehrsexperten vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR). Schweift der Blick von der Straße auch nur zwei Sekunden ab, werden bei 50 Kilometern pro Stunde bereits 14 Meter im Blindflug zurückgelegt. Bei Tempo 80 sind es sogar 22 Meter. Ist das Pferd im Hänger unruhig oder hat sich zum Beispiel im Strick verheddert, kann der Fahrer nicht anhalten und muss bis zum nächsten Rastplatz warten. Das ist Stress pur und erhöht das Unfallrisiko, so der DVR.

"Wir fahren unsere Transporte eigentlich nur noch mit Überwachungskameras", so dagegen Meik Meier von Meik's Pferdetaxi in Pulheim. Die Möglichkeit mit einem kurzen Blick auf den Monitor nach dem Rechten schauen zu können, bedeute für ihn entspannteres und ruhigeres Fahren. Regelmäßige Pausen würden ja nicht entfallen. Die Kamera gebe ihm allerdings während der Fahrt mehr Sicherheit, wenn es einmal im Hänger unruhig wird.

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Hängerkameras sind eine unterschätzte Unfallquelle
Hängerkameras sind hilfreich und verringern Stress bei der Fahrt
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