Reithosenbesatz im Test Lisa Rädlein

Test: Welcher Reithosenbesatz haftet am besten?

5 Materialien im Test Welcher Reithosenbesatz haftet am besten?

Wie wirkt sich der Reithosenbesatz auf den Sitz im Sattel aus? Unser Test-Team nimmt fünf Varianten von Silikon-Grip bis Kunstleder unter die Lupe – inklusive Zeitlupe!

Wie angeklebt im Sattel sitzen, keinen Millimeter geworfen werden – das wünscht sich wohl jeder Reiter. Kein Wunder also, dass Grip-Reithosen den Markt im Sturm eroberten. Doch was machen die Besätze tatsächlich mit dem Sitz?

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Reithosenbesatz im Test
Haft-Sache 5 Reithosenbesätze mit Grip im Test
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Für unseren Test stellten uns HKM und Pikeur fünf Hosen zur Verfügung, jede steht beispielhaft für eine Besatzart:

  • Silikon-Grip ("Sunshine", HKM),
  • Grip aus Polyurethan ("Tessa Grip", Pikeur),
  • Wildlederimitat ("LG Basic" mit "Alos"-Besatz, HKM),
  • glattes Kunstleder ("Candela Strass" mit "McCrown"-Besatz, Pikeur) und
  • ein Modell ganz ohne Gesäßbesatz ("LG Basic" mit Stoffkniebesatz, HKM).

CAVALLO bat Sitzexpertin Isabelle von Neumann-Cosel um Mithilfe: Ihr geschultes Auge sollte feststellen, ob und wie sich der Reitersitz mit den unterschiedlichen Besätzen verändert. Um auch kleinste Bewegungen sehen zu können, lassen wir die Reiterin filmen, Neumann-Cosel analysiert die Aufnahmen, teils in Zeitlupe.

Worauf kommt es beim Kontakt zum Sattel an?

Ein gutes Reitgefühl hilft, auch feinste Unterschiede zu spüren. Das attestiert Neumann-Cosel ihrer Schülerin und Testreiterin Mona Jung-König. Um das Sitzexperiment herausfordernder zu machen, bringt die Ausbilderin Wallach Anjou mit – ein Dressurpferd mit großen Bewegungen. Damit sich die Reiterin voll auf ihr Sitzgefühl konzentrieren kann, nimmt Neumann-Cosel sie an die Longe. Die Ausbilderin nutzt locker verschnallte Ausbinder, damit Anjou sich bei jeder Hose möglichst gleichmäßig bewegt.

Im Schritt soll Mona zunächst die seitliche Beweglichkeit testen. Dazu rutscht sie mit der Hüfte nach links und rechts. "So merkt man den Bewegungsspielraum im Becken – der sollte in alle Richtungen gegeben sein", so von Neumann-Cosel. Dann geht es ans Aussitzen im Trab.

"Wichtig ist, beide Gesäßknochen gleich stark zu belasten und mittig im Sattel zu sitzen", erklärt die Sitzexpertin. Je gleichmäßiger die Gesäßknochen am Pferd bleiben, desto ruhiger kann der Reiter auch seine Hände tragen. "Der Schultergürtel liegt auf dem Brustkorb und der ruht auf dem Becken – alles ist beim Reiten miteinander verbunden."

Die Gesäßknochen mit stark haftendem Besatz "anzukleben", klingt verlockend.Doch geht das überhaupt? Nein, lautet die ebenso knappe wie klare Antwort der Expertin. "Das Bild, dass man mit Grip-Reithosen wie angewurzelt im Sattel sitzt, ist zu kurz gedacht", so Isabelle von Neumann-Cosel.

"Wenn ein Reiter scheinbar im Sattel klebt, dann, weil er die Bewegung des Pferds perfekt durch seinen Körper lassen kann." Gelingt das nicht, hilft auch Silikon nicht weiter.

Gute Haftung vs. guter Sitz, was ist wichtiger?

Sichtbar wird das auf den Zeitlupenaufnahmen von Mona auf dem gangstarken Anjou. Noch gelingt es ihr nicht, die Bewegung ideal durchfließen zu lassen, weshalb sich ihr Gesäß immer wieder minimal aus dem Sattel bewegt – auch beim am stärksten haftenden Silikon-Grip.

Am besten gelingt das Mitschwingen Mona in der Hose, in der sie sich spontan auch am wohlsten fühlt: Der Besatz aus Glattleder-Imitat liegt in Sachen Haftkraft im Mittelfeld und ist am ehesten mit einem Lederbesatz vergleichbar. "Ich finde, dass diese Hose ihr am besten hilft, den Kontakt zum Sattel zu halten", sagt Neumann-Cosel. Eine Reithose mit dem gleichen Besatz finden Sie direkt hier in unserem Partnershop.

In den Videos beobachtet die Ausbilderin zudem, dass Monas Fußgelenke hier am besten nach unten Richtung Steigbügel federn. Ihre sehr beweglichen Fußgelenke zu kontrollieren, falle der Reiterin sonst manchmal nicht so leicht.

Auch hier hängt wieder alles zusammen: Ist die Balance in Becken und Oberkörper gut, bleibt auch der Unterschenkel stabiler. Ein Besatz mit passender Rutschhemmung kann dabei helfen.

Klebt der Besatz zu stark, kann das beim Aussitzen sogar stören.Dass etwas weniger Haftung mehr ist, zeigt der Blick auf die Zeit-lupenaufnahmen. Hier ist zu sehen, wie das Knie beim Aussitzen sanft am Sattelblatt nach oben und unten gleiten muss.

Ist die Haftung am Knie sehr stark – wie etwa beim Silikon-Grip-Besatz – kann das Gleiten etwas gestoppt werden. "Man sieht beim Aussitzen mit dem Silikon-Besatz auch, dass Mona nicht ganz so schön im Fußgelenk nach unten federt – das könnte mit dem kleinen Störfaktor am Knie zusammenhängen", vermutet die Expertin.

Noch deutlicher wird das Gleiten beim Leichttraben. Hier bewegt sich das Reiterknie deutlich auf und ab. Im leichten Sitz oder beim Springen müsste das Bein noch stärker federn.

Isabelle von Neumann-Cosels Fazit: Bei der Bewegung von vorne nach hinten, die beim Aussitzen entsteht, kann starker Grip den Sitz zwar unterstützen. Am Knie und für seitliche Bewegungen – also bei allem, was gleiten soll – ist hohe Haftung hinderlich.

Unsere Testreiterin stört am Silikon-Grip beim Leichttraben noch etwas: Die Hose scheint beim Aufstehen etwas am Sattel zu kleben.

Wie verhält sich eine Hose ohne Besatz?

Das Testmodell, mit dem Mona jetzt aufs Pferd steigt, hat am Knie lediglich eine doppelte Lage Stoff. Heutzutage sind die wenigsten Reiter ganz ohne Gesäßbesatz unterwegs. Ein ungewohntes Gefühl, auch für unsere Testreiterin. Tatsächlich fühlt sich Mona ohne Besatz etwas rutschig im Sattel. Das kann Isabelle von Neumann-Cosel auch vom Boden aus sehen.

"Sobald der Körper irgendwo ein Rutschen spürt, wird er in Alarmbereitschaft, in Spannung versetzt. Bei Mona sieht man die etwas höhere Spannung, sie kommt mit dem Brustbein mehr hoch – an sich etwas Gutes, denn das fällt ihr wie vielen Reitern etwas schwer." Dennoch sieht die Expertin Anspannung im Sitz grundsätzlich kritisch. "Erst sollte der Reiter loslassen, dann kann man Feinheiten wie das Anheben des Brustbeins verbessern."

Eine negative Auswirkung des fehlenden Grips zeigt sich auch im Video: Wieder federt Mona weniger im Fußgelenk nach unten, macht mehr Ausgleichsbewegungen – weil sie im Knie etwas klemmt. "Das kommt meiner Meinung nach, weil sich der Sitz am Gesäß nicht hundert Prozent stabil anfühlt", erklärt Isabelle von Neumann-Cosel.

Das muss eine gute Reithose können

Eine Reithose muss Bewegung zulassen, ohne rutschig zu sein, so lautet das Fazit der Sitzexpertin. "Eine Reithose darf die Bewegung durch Rutscheffekte nicht noch beschleunigen – sonst fühlt sich der Reiter wie ein Fußgänger auf Glatteis", sagt von Neumann-Cosel.

Ähnlich wie ein guter Tanzschuh, der genau die richtige Balance zwischen Griffigkeit und Glätte für Drehungen und Figuren bieten muss, müsse eine Reithose das richtige Maß an Rutschhemmung haben. Sie sollte leichtes Rutschen zulassen und volle Bewegungsfreiheit bieten, aber den Reiter doch etwas ausbremsen.

Eine allgemeingültige Empfehlung für den perfekten Grip gibt’s nicht: "Der richtige Grad der Griffigkeit ist individuell vom Reiter abhängig und muss zu seinem Bewegungsablauf passen."

Unterschiede, die sich auf den Sitz auswirken können, gibt es natürlich auch innerhalb der einzelnen Besatzarten: Silikon etwa kann dicker oder dünner aufgetragen sein und so stärker oder weniger haften. Glänzt die Oberfläche mehr, ist der Klebe-Effekt stärker. Und auch beim Kunstleder haben die Hersteller jeweils verschiedene Materialien.

Kunstleder und Wildleder-Imitat im Test am besten

Testreiterin und Expertin haben einen klaren Favoriten. Sie bewerten das glatte Kunstleder am besten. Und auch das Wildleder-Imitat kommt bei ihnen gut an. Damit liegt unser Test-Team auf einer Linie mit dem aktuellen Trend: Die Nachfrage geht laut Herstellern wieder mehr in Richtung Kunstleder oder zu weniger stark haftendem Grip.

Reithosenbesatz im Test
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Das Test-Team: Isabelle von Neumann-Cosel und Mona Jung-König.

Silikon-Grip: Stärkste Haftung

Silikon-Besatz ist glänzender und klebriger als Grip aus Polyurethan. Der intensive Haft-Effekt schränkte aber die Beweglichkeit im Sattel teils zu sehr ein, urteilte unser Test-Team.

Reithosenbesatz im Test
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Silikon-Besatz ist glänzender und klebriger als Grip aus Polyurethan. Der intensive Haft-Effekt schränkte aber die Beweglichkeit im Sattel teils zu sehr ein, urteilte unser Test-Team.

Die Reiterin: "Mit dem Silikon-Grip klebte ich eindeutig am stärksten am Sattel. Zur Seite konnte ich das Becken dadurch schlechter bewegen. Im ausgesessenen Trab und Galopp war der Grip angenehm. Beim Leichttraben hatte ich das Gefühl, dass sich die Hose erst nach mir vom Sattel löst."

Reithosenbesatz im Test
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Wie wirkt sich der Reithosenbesatz auf den Sitz im Sattel aus? Fünf Varianten im Test.

Die Sitzexpertin: "Im Aussitzen hatten die Gesäßknochen guten Kontakt zum Sattel. Gleiten kann man mit diesem Besatz kaum, das sieht man in der seitlichen Beckenbewegung und am Knie beim Leichttraben."

Wildleder-Imitat: Sanfter Halt

Das Mikrofasergewebe unseres Beispielmodells (mit "Alos"-Besatz, HKM) überzeugte im Test mit gutem Halt im Sattel – bei zugleich guter Bewegungsfreiheit.

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Das Mikrofasergewebe unseres Beispielmodells (mit „Alos“-Besatz, HKM) überzeugte im Test mit gutem Halt im Sattel – bei zugleich guter Bewegungsfreiheit.

Die Reiterin: "Der Besatz hat sich unauffällig verhalten, also weder störend geklebt noch bin ich damit ins Rutschen gekommen. Ich konnte mich gut in alle Richtungen bewegen, auch mit dem Becken zur Seite rutschen. Beim Aussitzen im Trab habe ich mich wohlge fühlt, auch wenn der Besatz deutlich weniger griffig ist als Grip."

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"Ich konnte mich gut in alle Richtungen bewegen, auch mit dem Becken zur Seite rutschen. Beim Aussitzen im Trab habe ich mich wohlgefühlt, auch wenn der Besatz deutlich weniger griffig ist als Grip.“

Die Sitzexpertin: "Der Besatz bietet einen guten Bewegungsspielraum und lässt jede Sitzform zu, ob Leichttraben oder Aussitzen. Auch wenn er weniger haftet als Grip-Besätze, verhindert er Rutscheffekte gut."

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„Der Besatz bietet einen guten Bewegungsspielraum und lässt jede Sitzform zu, ob Leichttraben oder Aussitzen."

Polyurethan-Grip: Mittlere Haftung

Grip aus Polyurethan ist seltener als Grip aus Silikon. Die weniger starke Haftung des Besatzes bewertete unser Test-Team durchaus positiv.

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Grip aus Polyurethan ist seltener als Grip aus Silikon. Die weniger starke Haftung des Besatzes bewertete unser Test-Team durchaus positiv.

Die Reiterin: "Der Besatz haftet weniger als Silikon, aber stärker als Kunstleder. Seitlich bewegen konnte ich das Becken auch hier kaum. Im Trab und Galopp beim Aussitzen fühlte sich der Besatz angenehm an. Beim Leichttraben fand ich den Grip-Effekt nicht störend, der Besatz klebte nicht zu stark."

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„Der Besatz haftet weniger als Silikon, aber stärker als Kunstleder."

Die Sitzexpertin: "Der Besatz hat deutlich weniger Reibungswiderstand als der aus Silikon. In der Dressur gleitet das Knie nur leicht nach unten, das gelingt mit dieser Haftung. Beim Springen oder wenn man viel im leichten Sitz reitet, könnte der Widerstand stören."

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"Seitlich bewegen konnte ich das Becken auch hier kaum. Im Trab und Galopp beim Aussitzen fühlte sich der Besatz angenehm an.

Ohne Besatz: Freies Gleiten

Unser Beispielmodell ("LG Basic", HKM) hat keinen rutschhemmenden Besatz, nur eine Verstärkung aus dem Oberstoff am Knie. Das sorgt für etwas mehr Anspannung im Sattel.

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Unser Beispielmodell („LG Basic“, HKM) hat keinen rutschhemmenden Besatz, nur eine Verstärkung aus dem Oberstoff am Knie. Das sorgt für etwas mehr Anspannung im Sattel.

Die Reiterin: "Ich habe im Sattel gar keinen Widerstand gespürt, ich konnte in alle Richtungen gleiten. Beim Aussitzen fand ich es schwieriger, mit dem Gesäß Kontakt zu halten. Kam mal ein unerwarteter Tritt, hatte ich eher das Gefühl, aus der Balance zu kommen."

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"Beim Aussitzen fand ich es schwieriger, mit dem Gesäß Kontakt zu halten."

Die Sitzexpertin: "Mona hatte etwas mehr Spannung im Sitz – bei ihr hatte das den positiven Effekt, dass sie mehr Aufrichtung im Brustbein fand. Im Fußgelenk federte sie nicht ganz so schön runter, es gab kleine Ausgleichsbewegungen – ein Hinweis, dass die Knie etwas klemmten, weil sie unsicherer saß."

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„Mona hatte etwas mehr Spannung im Sitz – bei ihr hatte das den positiven Effekt, dass sie mehr Aufrichtung im Brustbein fand."

Glattes Kunstleder: Goldene Mitte

Der Kunstlederbesatz ("McCrown", Pikeur) unseres Beispielmodells soll Echtleder in der Rutschhemmung besonders nahekommen. Und erweist sich als Favorit unseres Test-Teams.

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Der Kunstlederbesatz („McCrown“, Pikeur) unseres Beispielmodells soll Echtleder in der Rutschhemmung besonders nahekommen. Und erweist sich als Favorit unseres Test-Teams.

Die Reiterin: "Vom Gefühl her ist die Hose bei der Rutschhemmung etwa zwischen dem Polyurethan-Grip und dem Wildleder- Imitat. Dass der Besatz etwas mehr haftet, aber nicht klebenbleibt, ist beim Aussitzen im Trab angenehm und auch beim Leichttraben. Mein Favorit beim Reitgefühl."

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"Dass der Besatz etwas mehr haftet, aber nicht klebenbleibt, ist beim Aussitzen im Trab angenehm...

Die Sitzexpertin: "Der Kontakt mit den Gesäßknochen ist bei diesem Besatz gut, auch wenn man in Zeitlupe sieht, dass Mona trotzdem minimal geworfen wird. Dennoch lässt sie hier am besten los – das zeigen auch die ruhigeren Unterschenkel.

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...und auch beim Leichttraben. Mein Favorit beim Reitgefühl.“

Das Test-Team

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Isabelle von Neumann-Cosel befasst sich als Ausbilderin und Fachbuchautorin besonders mit dem korrekten Sitz des Reiters.

Isabelle von Neumann-Cosel befasst sich als Ausbilderin und Fachbuchautorin besonders mit dem korrekten Sitz des Reiters.

Reithosenbesatz im Test
Lisa Rädlein
Mona Jung-König (26) ist seit ihrer Jugend Schülerin von Isabelle von Neumann-Cosel und unterrichtet nebenberuflich als Trainerin B Reiten/Basissport.

Mona Jung-König (26) ist seit ihrer Jugend Schülerin von Isabelle von Neumann-Cosel und unterrichtet nebenberuflich als Trainerin B Reiten/Basissport.

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