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So bleiben Reiter mit Sehnsucht nach dem Pferd gelassener

5 positive Gedanken für Reiter in der Corona-Krise

Notversorgungspläne in Ställen, geregelte Besuchszeiten oder freiwilliger Verzicht: Viele Pferdebesitzer sehen ihre Pferde wegen der Corona-Krise weniger. Wir haben fünf Gedanken zusammengetragen, die in dieser Situation helfen.

  1. Unsere Pferde sind unser Ein und Alles, aber wir sind nicht alles für sie. Natürlich wollen wir alle im Leben unseres Pferds eine Rolle spielen, eine gute Beziehung zu ihm haben. Doch in Situationen, in denen Sie Ihr Pferd nicht oder nicht so oft sehen können, ist es ungemein beruhigend sich zu sagen: Für mein Pferd zählen noch andere Dinge. Seine Herdenkumpels sind seine "Familie", mit der es auch sonst im Idealfall den Großteil seiner Zeit verbringt, es fühlt sich wohl beim Knabbern seines Heus, beim Wälzen auf dem Paddock oder wenn es sich die Sonne aufs Fell scheinen lässt.
  2. Ich bin nicht alleine. Es gibt gerade so viele Menschen, denen es ähnlich geht. Und auch das sind echte Pferdemenschen, so wie Sie. Diese Leute lieben Pferde, und das schließt nicht nur das eigene Pferd ein. Ist bei Ihnen doch genauso, oder? Also: Vertrauen Sie auf die Pferdeliebe der anderen, und darauf, dass sie Ihnen nach bestem Wissen und im Sinne Ihres Pferds helfen. Gehen Sie auf Mitreiter zu, gründen Sie Chatgruppen um sich gegenseitig zu unterstützen, und wenn es nur mit einem netten Foto des grasenden Pferds der Stallkollegin auf der Weide ist. Sie wird es zu schätzen wissen, dass Sie ihre Sorge verstehen!
  3. Nach der Krise wird es umso schöner! Denken Sie daran, wie schön es sein wird, wenn Sie Ihr Pferd wieder nach Herzenslust besuchen können. Und daran, dass Sie die gemeinsamen Momente dann wahrscheinlich umso mehr genießen werden. Das gilt übrigens auch schon jetzt: Vielleicht können Sie diese Zeit nutzen, Ihren Fokus zu verlagern: Von unbedingt zu erreichenden Trainingszielen auf bewusst erlebte Zweisamkeit mit dem Pferd. Denn bei den Begegnungen zählt nicht Quantität, sondern Qualität.
  4. Ich sorge auch dann für mein Pferd, wenn ich nicht bei ihm bin. Wie heißt es momentan so schön: Abstand ist der einzige Ausdruck von Fürsorge. Das gilt in Bezug auf unsere Pferde zwar nicht, aber eines stimmt: Auch aus der Ferne kann man für jemanden oder ein Tier sorgen. Sie bezahlen Futter und Stall für Ihr Pferd, haben es so artgerecht es geht untergebracht, besprechen sich mit anderen, damit es gut versorgt ist. Sie kümmern sich, Sie nehmen Ihre Verantwortung wahr und machen damit alles richtig.
  5. Sich Sorgen heißt, dass man etwas Wertvolles hat. Nur wer etwas wirklich liebt, kann sich darum aufrichtig sorgen. Vielleicht kann uns diese Zeit deutlicher vor Augen führen als sonst, wie wertvoll unsere Pferde für uns sind und was für ein Privileg wir haben, mit diesen Tieren so viel unserer Zeit verbringen zu dürfen.

Neuer CAVALLO-Podcast zur Corona-Krise – was Pferdebesitzer jetzt bewegt

Die Corona-Krise hat auch die Reiter und die gesamte Pferdewelt fest im Griff – von abgesagten Messen, Turnieren, Reitunterricht, Reisen bis hin zu vielen Fragen von Pferdebesitzern zur Versorgung ihrer Pferde. Die CAVALLO-Redakteure sind als Pferdebesitzer und Reiter natürlich ebenfalls betroffen und auch die Arbeit in der Redaktion wird von der Pandemie beherrscht. Wie gehen wir persönlich und als Journalisten damit um? Du kannst den Podcast gleich hier unten auf dieser Seite anhören oder zum Start auch bei Spotify, Apple Podcasts / iTunes, Acast, AudioNow und Deezer sowie nach und nach in vielen anderen Podcast-Apps und Verzeichnissen.

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