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CAV Pferde nicken Rädlein

Ja-Sager: Warum Pferde im Schritt nicken

Bei Pferden wippt der Kopf im Schritt gleichmäßig auf und ab. Was bringt das?

Die Ja-Sager verbrauchen durch das Nicken bis zu 63 Prozent weniger Energie. Das fand jetzt ein Forscher-Team aus Berlin heraus.

John A. Nyakatura, David Loscher und Fiete Meyer filmten acht mit Leuchtpunkten beklebte Pferde beim Gehen. Das Ergebnis der Analyse: Der Pferdekopf erreicht im Schritt immer den höchsten Punkt, wenn beide Vorderbeine auf dem Boden sind. Genau dieses Timing ist entscheidend für den Energieverbrauch.

Energiesparender Bewegungsablauf

Würden die Pferde anders nicken, wäre es für sie viel anstrengender, ihren Kopf und Hals zu tragen – das zeigen Simulationen am Computer. Der Bewegungsablauf scheint übrigens typisch für Huftiere zu sein. Laut Studie nicken Giraffe, Kuh und Co. ganz ähnlich.

Neugierig, wie die Bewegungsanalyse aussieht? Das Video der Forscher gibt’s unter: www.spiegel.de.

Raten Sie mit: Welchen Charakter haben diese Pferde?

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Lisa Rädlein 1/10 Ein eifriges Sensibelchen Linda Krüger: Dieses Pferd gefällt mir spontan gut, sieht nach Westernpferd aus. Der erscheint mir definitiv sehr energiegeladen. Und auch verspielt. Aber nicht dominant, würde ich sagen. Melanie Tschöpe: Das Pferd wirkt auf mich sehr energisch, sehr eifrig. Ich vermute mal, es ist eher ein mutigeres und ein souveräneres Pferd. Aber auch eins, das gerne gibt, das gerne für seinen Reiter arbeitet. Linda Krüger: Mutig dürfte der sein, der bekommt nicht sofort Angst. Aber so energisch das Pferd rüber kommt, es ist trotzdem ein Sensibelchen. Ich glaube nicht, dass das Pferd zurückhaltend ist, aber es ist kein ganz selbstsicheres Pferd. Der büffelt vielleicht, aber er hat vermutlich auch recht schnell Stress. Das Pferd geht eher gerne auf Neues zu, wirkt clever und neugierig, aber eben auch sehr sensibel. Melanie Tschöpe: Das kann gut sein. Auf mich wirkt das Pferd ein bisschen vorsichtig, vielleicht auch zurückgenommen. Aber auf jeden Fall neugierig. Was mir auffällt: Der ist immer mit den Ohren überall, möglicherweise lässt er sich leicht ablenken. Der nimmt alles wahr und weiß nicht immer, souverän darauf zu reagieren. Vermutlich ist das ein Pferd, das sich gerne führen lässt, und nicht gerne selbst die Führung übernimmt. Linda Krüger: Ja, Konzentration könnte ein Thema sein bei diesem Pferd. Der wirkt intelligent und nimmt vermutlich viele Reize aus seiner Umgebung auf.
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6 Wege, wie Sie Ihrem Pferd Ihre Zuneigung zeigen

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Lisa Rädlein 1/9 Freundliche Begrüßung stärkt die Beziehung Einige Menschen faszinieren durch eine tiefe Verbindung zum Pferd. Trainerin Anke Recktenwald war beeindruckt, wie ihre TTouch-Ausbilderin Linda Tellington-Jones sofort zu jedem Tier einen feinen Draht fand. Was ist das Geheimnis des feinen Gespürs? Das fragte sich Anke Recktenwald – und fragte eines Tages einfach bei Linda nach. Die weltberühmte Pferdefrau verriet: „Ich begrüße jedes Pferd und danke ihm dabei, dass es für mich da ist.“ Wie das geht? Fokussieren Sie sich auf liebevolle Gedanken, wenn Sie das Pferd von der Koppel oder aus der Box holen. „Worte sind dafür nicht zwingend nötig“, sagt Anke Recktenwald. Die positiven Gedanken allein bewirken bereits eine freundliche Ausstrahlung, die Pferde wahrnehmen. Reagiert das Pferd darauf, indem es zu Ihnen schaut, sich Ihnen entgegen dreht oder sogar kommt, halten Sie dem Tier Ihren Handrücken auf Höhe der Nase entgegen. Das ist für das Pferd, als würden Sie „Hallo“ sagen. Woran erkenne ich, dass mein Pferd die Begrüßung versteht? Das Tier schenkt Ihnen mehr Aufmerksamkeit: Blick und Bewegung gehen in Ihre Richtung. Indem das Pferd an Ihrer Hand schnuppert, erwidert es den Gruß. Händeschnuppern ist quasi das Pendant zum Händeschütteln beim Menschen. Berühren Sie das Pferd erst nach diesem Ritual. Tipp: Achten Sie auch nach der Begrüßung weiter aufmerksam auf die Signale des Pferds. Beim Putzen etwa drehen Pferde teils den Kopf zum Reiter, wenn dieser eine unangenehme Stelle berührt. Ist das der Fall, halten Sie dem Pferd erneut den Handrücken hin und verändern Ihr Tun. Sprich: Putzen Sie sanfter oder mit weicherer Bürste. „Damit zeigen Sie dem Pferd, dass Sie ihm zuhören“, sagt Anke Recktenwald. So beginnt eine feine Kommunikation.
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