Kommentar zu Stierkampf und Reitkunst + Umfrage
„Wo das Leid des einen anfängt, muss die Kunst des anderen aufhören“

Ohne Stierkampf stirbt die Reitkunst, sagen Befürworter. CAVALLO-Redakteurin Natalie Steinmann sieht das anders. Wie ist Ihre Meinung? Sagen Sie es uns in der Umfrage.

Equestrian bullfighter (Rejoneador) Diego Ventura
Foto: Moment Open

"Ohne Kunst lässt es sich schwer leben. Doch wo das Leid des einen anfängt, muss die Kunst des anderen aufhören. Das ist für mich klare Sache. Dennoch ist der Erhalt von Reitkunst und Tradition noch immer eines der stärksten Argumente der Stierkampf-Befürworter.

Schaut man genauer hin, kann man ihnen schnell den Wind aus den Segeln nehmen. Es gibt heute unzählige Möglichkeiten, Pferde zum Strahlen zu bringen, ohne sie und die Stiere Stress, Todesgefahr und Leid durch Verletzungen auszusetzen.

Unsere Highlights

Anders als früher können wir es uns heute auch abseits von Krieg und Kampf leisten, Pferde bis zum höchsten Niveau auszubilden. Stierkampf brauchen wir dazu nicht mehr. Stattdessen braucht Reitkunst Respekt vor dem Tier."

Natalie Steinmann, CAVALLO- Redakteurin

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Umfrage
Brauchen wir den Stierkampf heute noch, um die Reitkunst zu erhalten?
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Nein, für mich ist berittener Stierkampf keine Reitkunst
Nein, die Reitkunst lässt sich heute auch ohne Tierleid erhalten
Ja, ohne Stierkampf geht für die Reitkunst viel verloren
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12 / 2022

Erscheinungsdatum 23.11.2022

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