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Test: Wie cool ist mein Pferd?

Gelassen oder nervös - welcher Typ ist Ihr Pferd?

Machen Sie den Test, wie schreckhaft Ihr Pferd ist. Im Anschluss an die fünf Fragen gibt es die Auflösung.

Wie reagiert Ihr Pferd auf Neues?

Sie zeigen Ihrem Pferd einen unbekannten Gegenstand wie eine Fahne, einen Regenschirm oder einen Rappelsack. Was tut es?

Rot: Es stürmt los oder es würde sich am liebsten losreißen und wegrennen.
Grün: Es kommt sofort auf mich zu und schnuppert daran.
Orange: Es verspannt und braucht kurz Zeit, ehe es sich den Gegenstand genauer ansieht.

Was tut Ihr Pferd bei beweglichen Dingen?

Wie reagiert Ihr Pferd, wenn Sie mobile Gegenstände wie einen großen Ball in seine Richtung rollen oder es sogar damit berühren?

Orange: Es erschrickt oder springt kurz zur Seite. Dann schaut es sich den Gegenstand neugierig an.
Grün: Es bleibt völlig gelassen stehen und untersucht neugierig den Ball.
Rot: Schon aus der Entfernung bekommt das Pferd so große Angst, dass ich mich gar nicht nähern kann.

Wie meistert Ihr Pferd eine Plane?

Wie reagiert Ihr Pferd, wenn Sie es über eine Plane führen wollen?

Orange: Es schaut sich die Plane kurz an und senkt den Kopf. Erst zögert es, dann geht es aber schnell über die Plane.
Rot: Es geht auf gar keinen Fall drüber – ich kann mich mit ihm nicht mal der Plane nähern.
Grün: Planen sind für mein Pferd kein Problem. Es stapft darüber, als wäre sie gar nicht da.

Wo dürfen Sie Ihr Pferd berühren?

Sie wollen Ihr Pferd mit einem zusammengeknüllten Müllsack abreiben – an welchen Körperstellen lässt Ihr Pferd das zu?

Grün: Überall, auch an Kopf, Beinen oder Kruppe.
Orange: An der Schulter, am Hals und seitlich am Bauch ist das möglich.
Rot: Ich kann es gar nicht damit abreiben oder höchstens an der Schulter.

Was passiert bei plötzlichen Geräuschen?

Sie arbeiten in der Reithalle gerade vom Sattel oder Boden aus konzentriert mit Ihrem Pferd. An einer Außenseite der Halle rumort eine Reiterkollegin mit Hindernisstangen; das macht Lärm. Was passiert?

Grün: Mein Pferd bleibt trotzdem konzentriert bei der Sache.
Rot: Das Training ist gelaufen. Mein Pferd ist wegen der Geräusche so von der Rolle, dass es sich danach nicht mehr auf mich konzentrieren kann.
Orange: Mein Pferd zuckt und ist kurz abgelenkt. Als es die Situation einschätzen kann, können wir konzentriert weiterarbeiten.

Die Auflösung

Überwiegend Grün:

Ihr Pferd ist ein echter vierbeiniger Profi, wenn es um Gelassenheit geht. Rollende Bälle, Planen oder unbekannte Gegenstände sind für Ihren Vierbeiner kein Problem. Glückwunsch zu so einer coolen Socke!

Wenn Sie Spaß an Gelassenheitstraining haben, suchen Sie sich doch neue Herausforderungen für sich und Ihr Pferd. Yvonne Gutsche etwa macht Krach mit dem Laubbläser oder nutzt eine Nebelmaschine. Eine große Herausforderung: Feuerwerkskörper zünden. Bitte üben Sie immer in einer sicheren, eingezäunten Umgebung wie einer Halle oder einem Reitplatz.

Wichtig: Die Pferde dürfen auf ungewohnte Dinge reagieren oder mal wegspringen. Sie sollen sich nur wieder schnell beruhigen und nachdenken.

Überwiegend Orange:

Ihr Pferd ist sehr neugierig und lässt sich auf vieles ein, ist aber bei manchen unbekannten Dingen noch etwas unsicher. Tipp: Üben Sie die Gelassenheit immer wieder mit Gegenständen, die Ihr Pferd noch nicht kennt. Je häufiger Sie üben, umso entspannter wird Ihr Pferd reagieren.

Wichtig: Nehmen Sie sich pro Training nicht zu viel vor. Lieber einen Gegenstand wie ein Flatterband aussuchen und daran arbeiten. Immer wieder Pausen einstreuen – vor allem, wenn das Pferd was gut gemacht hat.

Tipp: Bei Planen am Boden gehen zuerst Sie vor. Beim nächsten Mal schicken Sie Ihr Pferd aus der Longierposition darüber. So lernt das Pferd mutiger zu werden und übernimmt nach und nach selbst die Verantwortung.

Überwiegend Rot:

Hier ist unbedingt Gelassenheitstraining nötig. Denn solche schreckhaften Pferde stellen ein hohes Sicherheitsrisiko dar. Vorher unbedingt Führtraining machen – das Pferd sollte sich gut rückwärts schicken lassen und respektvoll Abstand halten. Das Gelassenheitstraining schützt nicht nur vor Unfällen, sondern stärkt auch die Beziehung und Partnerschaft.

So gehen Sie vor: Zeigen Sie dem Pferd erst Dinge, dann damit berühren, dann den Reiz erhöhen. Wichtig: Den Reiz erst wegnehmen, wenn das Pferd die Lösung im Beruhigen gefunden hat.

Tipp: Nicht beruhigend auf das Pferd einreden, wenn es gerade Angst hat. Nehmen Sie selbst eine souveräne Haltung ein, und vermitteln Sie Ihrem Pferd so Sicherheit.

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