Motorbetriebene Schubkarre CrossCargo im Praxis-Test

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Foto: Lisa Rädlein Elektrokarre Schubkarre Misten

Leichte Arbeit dank Motor-Schubkarre?

Elektrischer Stall-Helfer: Bei der Schubkarre CrossCargo von Averde geht ein Motor dem Menschen zur Hand. Schieben sich Pferdemist und Einstreu so wirklich leichter? CAVALLO machte den Test. Dabei hat Redakteurin Kristina Glaser gut lachen, denn schwere Ladung schiebt sich damit leichter als üblich.

Leichte Arbeit dank Motor-Schubkarre?

CrossCargo-Technik: Unter der blauen Plastikverkleidung steckt die Elektrik der motorbetriebenen Schubkarre.

Leichte Arbeit dank Motor-Schubkarre?

Widrigen Untergrund und steile Hänge nahe der Schwäbischen Alb meisterte der CrossCargo im CAVALLO Praxistest mit links.

Leichte Arbeit dank Motor-Schubkarre?

Alles beisammen: Startknopf, Bremse und stufenloser Geschwindigkeitsregeler lassen sich problemlos mit dem linken Daumen betätigen.

Leichte Arbeit dank Motor-Schubkarre?

Für den Akku der CrossCargo Schubkarre wird ein Ladegerät mitgeliefert. Bei grünen Licht ist die Elektroschubkarre wieder betriebsbereit.

CrossCargo-Fazit: Experte Robert Hering

"Zwei Schlepper würden reichen, aber ich habe auch noch einen alten behalten. Das spart bei der Heuernte lästiges Umhängen. Der große Schlepper hat 75 PS und zieht etwa die große Rundballenpresse oder das Mähwerk. An den anderen Schleppern hängen die kleineren Heumaschinen wie Kreisler und Schwader. Fürs Grünfutter habe ich einen Ladewagen, die Rundballen transportiere ich mit einem Wagen Marke Eigenbau. Für die Wiesenpflege sind ein Mulchgerät und eine Wiesenegge unersetzlich. Einmal im Jahr leihe ich mir einen Jauchewagen. Der Hafer läuft durch eine Quetsche. Mein Lieblingsgerät ist der Mistbagger, der erleichtert mir die Arbeit sehr. Mein Wunsch wäre noch ein Hoftruck für die kleineren Arbeiten."

CrossCargo-Fazit: Experte Stephan Vierhaus

"Für alle Arbeiten auf dem Hof habe ich einen Radlader, der Siloballen bis 500 Kilo heben kann. Er hat Allrad. Der Mist kommt in Container, die ich mit einer Palettengabel hochhebe. An meinen kleinen Trecker hänge ich einen Bahnplaner an. Zur Koppelpflege brauche ich eine Wiesenschleppe und einen Balkenmäher. Größere Arbeiten wie Silieren, Mähen, Pressen, Wickeln oder Mist wegfahren lasse ich von einem Lohnunternehmer ausführen. Ab und an miete ich mir einen Mulcher."

CrossCargo-Fazit: Experte Dr. Renate Menzel

Da unser Hof in recht hügeliger Landschaft liegt, hat unser Traktor mit Frontlader 75 PS, sonst kämen wir mit den Siloballen nicht so leicht über das Gelände. Außerdem häckseln wir unser Stroh selbst mit einer geliehenen Mühle; auch dafür brauche ich einen kräftigen Traktor. Für Arbeiten auf dem Hof haben wir einen Knicklader mit Zusatzteilen. Dazu gehören eine Gabel, eine Schaufel, an die eine Gummilippe angebracht werden kann (was wir fast nie tun), ein Rotationsbesen sowie ein sogenanntes Krokodilgebiss. Das ist ein hydraulischer Greifer mit Zinken. Mit dem Knicklader bringe ich die Quader- oder Silageballen in den Offenstall. Da wir einen Reitplatz mit Teppichschnitzeln haben, brauche ich hierfür kein Gerät. Häuft sich in den Ecken Boden an, verteile ich ihn mit dem Knicklader. Die Feinarbeit mache ich dann mit der Hand. Für die Koppelpflege habe ich eine Wiesenegge, ein Mulchgerät und eine Wiesenwalze. Eine Motorsäge darf nicht fehlen, ebenso wenig eine Motorsense. Die ist einfach stabiler als ein Freischneider. Um all diese Geräte sauber zu halten, besitze ich einen Hochdruckreiniger. Den Hof säubere ich mit einem motorisierten Radialbesen zum Schieben.

Leichte Arbeit dank Motor-Schubkarre?

Alexander Grundler Geschäftsführer von Averde.

Leichte Arbeit dank Motor-Schubkarre?

Johnny Fritsche, der Entwickler der Schubkarre.
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