Elend ohne Ende: So schlecht wird auf Turnieren geritten

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Foto: CAVALLO Rollkur - so leiden Pferde

1.Platz: 69,61 %

Und das sahen wir konkret: Das Pferd geht in versammelten Lektionen mit nach hinten heraus arbeitenden Hinterbeinen.

1.Platz: 69,61 %

Die Reiterin hängt mit viel Kraft im Zügel.

1.Platz: 69,61 %

Weil sie auch einseitig an der Kandare zieht, verkantet das Gebiss immer wieder, was unklare Signale verursacht. Deshalb sperrt das Pferd oft sein Maul auf.

1.Platz: 69,61 %

In der Volte zieht die Reiterin Kopf und Hals nach innen, der Rumpf bleibt gerade. Das Pferd ist nicht gebogen. Wir finden bedenklich, dass dieses Paar eine S-Dressur mit knapp 70 % gewinnen kann.

11.Platz: 62,69%

Ein Blick ins Pferdegsicht zeigt, dass der Schimmel mit seiner Reiterin nicht gücklich ist: Die Mimik mit dem offenen Maul spricht für Stress.

11.Platz: 62,69%

Das Pferd ist weder korrekt gestellt noch gebogen. Es wird am inneren Zügel in die Volte gezogen, kippt auf die Schulter und verwirft sich stark im Genick.

11.Platz: 62,69%

Die Reiterin schiebt Ihr Pferd mit zurückgelehntem Oberkörper und massivem Sporeneinsatz auf die stramm anstehende Kandare.

11.Platz: 62,69%

Die Folge: Der Rücken blockiert, das Pferd kommt auf die Vorhand und hinter die Senkrechte. Die Hinterhand arbeitet nach hinten heraus, anstatt weit vorzuschwingen; von Versammlung keine Spur. Der peitschende Schweif beweist: Das Pferd fühlt sich sichtlich unwohl.

3.Platz: 67,54 %

Auch in diesem Fall sehen wir ein Pferd, welches sich in einer Wendung verwirft und das Maul aufsperrt – zwei klare Indizien dafür, dass der Fuchs zu stark auf der Hand liegt und nicht korrekt gebogen ist. Das Pferd zeigt keine korrekte, feine Anlehung, sondern wird von seiner Reiterin mit Druck auf die Hand geritten.

3.Platz: 67,54 %

In der Trabtour sieht man besonders gut, dass das Pferd ein klassischer Schenkelgänger ist – sein Rücken ist fest, die steifen Hinterbeine arbeiten ohne Hankenbeugung nach hinten heraus, während die Vorderbeine hoch strampeln.

3.Platz: 67,54 %

Während des gesamten Ritts kommen die Sporen immer wieder stark zum Einsatz. Dabei zieht die Reiterin die Knie hoch – ein schwerer Sitzfehler, der geschmeidiges Mitschwingen verhindert.

3.Platz: 67,54 %

Wohl fühlt sich das Pferd sicher nicht: Es schwitzt auffällig stark. Vermutlich wurde es beim Abreiten bereits ordentlich rangenommen.

Kids-Cup

Damit Kinder gute Reiter werden, muss bei ihnen korrektes Reiten und der Respekt fürs Pferd besonders gefördert werden. Beim Abreiten für einen Jugend-Förder-Springpreis der Klasse A sahen wir leider eher bedenkliche Bilder. Zwar erlaubt, aber kritisch: Pelhams bei Reitern auf A(nfänger)-Niveau und Sporen an Absätzen, die noch unkontrolliert wackeln.

Kids-Cup

Pferde hatten auffällig teilnahmslose oder gestresste Gesichter.

Kids-Cup

Und manche waren sehr schlecht geritten: Dieser Dunkelfuchs trug den Kopf dauerhaft extrem hoch und musste nahezu ununterbrochen springen – eine völlig verfehlte Vorbereitung.

Kids-Cup

Einige Pferde wirkten ungepflegt, manche waren zu wenig bemuskelt oder zu dünn.
Mehr zu dieser Fotostrecke: Elend ohne Ende: Die Schuldigen am Leid der Pferde