Dressur in der Natur: Die 20 besten Geländelektionen

Gelände-Regeln: Gesetze und Verordnungen

Beim Ausritt sollten Sie die geltenden Gesetze und Verordnungen zur Nutzung der Natur kennen und unbedingt einhalten. Von Bundesland zu Bundesland sind die Bestimmungen verschieden.
Foto: Lisa Rädlein Ausreiten

Im Unterholz muss das Pferd seine Hufe besonders aufmerksam setzen.

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„Auskunft geben die zuständigen Behörden, also Landratsämter, Kreisverwaltungen oder ähnliche“, erklärt Pferderechts­expertin Iris Palloks aus Dortmund. Sie empfiehlt, sich an Freizeit­- und Wanderreiter-Verbände zu wenden.

„Dort gibt es oft Reitwegekarten, und die regionalen Niederlassungen kennen normalerweise auch die geltenden Vorschriften vor Ort.“ Reiten geht, wo Reifenspuren vor­handen sind und kein Reitverbotsschild aufgestellt ist: Dies mag als grobe Orientierung dienen, ob auf einem Weg geritten werden kann. Denn wo Fahrzeuge fahren, richten Pferdehufe in der Regel keine Schäden an.

Bei abgeernteten Stoppelfeldern drücken viele Landwirte ein Auge zu, Heuwiesen oder frisch eingesäte Äcker sind dagegen tabu. Auf privaten Wiesen und im Unterholz privater Wälder dürfen Sie nur reiten, wenn Ihnen die Eigentümer eine Erlaubnis erteilt haben.

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15.04.2009
Autor: Melanie Tschöpe
© CAVALLO
Ausgabe 05/2009