TREC-Kurs: Wanderreiten mit Gelände-Prüfung - Orientierungsritt

Übung 1: Hindernisse und Engpässe meistern

Wenn Wanderreiter sich im Wettkampf messen, müssen sie auch einen Orientierungsritt und Hindernisse meistern. Doch wie fein wird beim TREC-Kurs geritten?
Foto: Ingo Reimer Trec Reiten Trail Gelände

Fjord-Wallach Fandor hebt mit TREC-Reiterin Waltraud Wenzel über den Baumstämmen ab.

Engpässe gehören zu den Schikanen der Geländeprüfung. Es gilt, sie im Schritt, Trab oder Galopp zu durchreiten, ohne die Begrenzungen zu berühren. Das klappt nur mit gerade gerichteten, gut balancierten Pferden und der richtigen Reittechnik.

"Schauen Sie nie nach unten", sagt Wenzel. Sonst verlagert sich automatisch das Reitergewicht, das Pferd kommt ins Schwanken. Besser: Steuern Sie einen Punkt am Ende des Engpasses an. "Hat Ihr Pferd Probleme beim Einstieg, helfen ihm zwei Stangen, die optisch wie ein Trichter wirken", rät Rainhild Wenzel.

Die drei Disziplinen beim TREC

Der Orientierungsritt ist das Herzstück. Hier gilt es, nach Karte und Kompass zu reiten und bis zu 40 Kilometer im vorgegebenen Tempo zu bleiben – bergauf wie bergab.

Bei der Rittigkeitsprüfung müssen die Pferde in einer zwei Meter breiten Gasse 150 Meter lang so langsam wie möglich galoppieren und zügig Schritt gehen.

In der Geländeprüfung müssen die Paare Naturhindernisse meistern und Geschicklichkeitsaufgaben bewältigen, die ihnen bei jedem Ausritt begegnen könnten.

Kontakt
Rainhild Wenzel
Rosenhof
54422 Züsch
Tel. 06503-980520
www.reiten-rosenhof.de

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23.08.2012
Autor: Cathrin Flößer
© CAVALLO
Ausgabe 09/2011