TREC-Kurs: Wanderreiten mit Gelände-Prüfung - Orientierungsritt

Übung 6: Stillstehen

Wenn Wanderreiter sich im Wettkampf messen, müssen sie auch einen Orientierungsritt und Hindernisse meistern. Doch wie fein wird beim TREC-Kurs geritten?

Um reinen Gehorsam des Pferds geht‘s beim Aufsitzen: Hier hat der Reiter, der am Boden steht, 15 Sekunden Zeit, um auf sein Pferd zu steigen. Es gibt volle Punktzahl, wenn das Pferd unbeweglich stehenbleibt und der Reiter die Steigbügel unverdreht aufnimmt.

Wenzels Tipp: "Je breiter das Pferd mit den Vorderbeinen steht, desto leichter fällt es ihm, beim Aufsteigen die Balance zu halten." Steht es vorne schmal und nicht fest auf allen vier Beinen, verliert es leichter sein Gleichgewicht und muss sich dann eher abfangen, indem es losläuft.

Übung 7: Rauf und runter

Auf- und Tiefsprünge sind vor allem Vertrauenssache. Da habe ich es mit dem zuverlässigen Hove gut erwischt. Dieses Hindernis würde er wohl auch ohne mich bewältigen. Also konzentriere ich mich beim Aufsprung ganz auf mich. Hier punktet, wer harmonisch hoch und runter reitet.

"Geben Sie die Hand vor, und fassen Sie in die Mähne", rät Wenzel. "So behindert man den Bewegungsablauf des Pferds nicht und macht ihm die Übung leichter." Den Aufsprung von etwa 70 Zentimetern meistern wir gut. Der Tiefsprung wirkt vom Sattel aus furchteinflößend. "Hier dürfen Sie auf keinen Fall nach unten schauen, sondern nach vorne, wo Sie hin möchten", rät Rainhild Wenzel.

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23.08.2012
Autor: Cathrin Flößer
© CAVALLO
Ausgabe 09/2011