Geländereiten: Der beste Boden für den Ausritt

Welcher Boden ist zum Ausreiten ideal?

Ausreiten könnte so schön sein – ohne fiese Stolpersteine auf den Wegen. Wie sehr schaden Schotter und harter Boden den Pferdebeinen? CAVALLO machte den Test.
Foto: cavallo CAVALLO Jagdreiten

Ein Sprung im Gelände macht Pferd und Reiter Spaß - aber nur auf dem passenden Untergrund ist das sicher möglich.

Doch welcher Boden ist zum Ausreiten ideal? Der Untergrund sollte fest genug sein, damit der Huf nicht tief einsinkt, federnd und griffig. „Am besten ist ein federnder, ebener Waldboden“, sagt Dr. Stephen Eversfeld. Auch sandige, aber nicht zu tiefe Böden wie in der Lüneburger Heide oder im Frankfurter Stadtwald sind sehr gut, ebenso Graswege.

Klar ist: Ideale Böden für entspannte Ausritte in jeder Gangart sind so rar wie Juwelen im Gestein. Wer gut und sicher mit seinem Pferd vorankommen will, passt sein Tempo an. Und vielleicht machen ja Projekte wie der integrative Reitweg des Vereins „Wegbereiter“ im Münsterland Schule. Dann können Reiter und Pferde die Natur schotterfrei und komfortabel genießen.

Info:
Wo Sie reiten dürfen, und ob Sie dafür eine Plakette brauchen, ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt. Wie Sie sich im Gelände verhalten, sollte dagegen Ehrensache sein: Begegnen Sie anderen Reitern, Spaziergängern oder landwirtschaftlichen Fahrzeugen stets im Schritt. Halten Sie außerdem genügend Abstand, und machen Sie sich beim Überholen im Schritt bemerkbar. Bleiben Sie auf den ausgeschilderten Wegen, leinen Sie Ihre Hunde an, und meiden Sie die Futterstellen für das Wild.

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04.10.2011
Autor: Kristina Glaser
© CAVALLO
Ausgabe 05/2011