Profi-Coaching für Reiter: So lösen Sie Probleme im Sattel

Trainings-Plan: Galoppstangen reiten lernen

Reiter haben Träume: Dressurlektionen beherrschen, mehr Abwechslung in der Reitstunde, mehr Mut bei Geländeritten. Doch oft fehlt der Plan, damit solche Träume wahr werden. Die Pferde-Profis von CAVALLO unterstützen Sie und Ihr Pferd!
Foto: Nils Stappenbeck CAVALLO Profi-Coaching

Tanja Ladda mit ihrem Gelderländer-Wallach Zandokan.

Tanja Ladda wünscht sich für den Gelderländer-Wallach Zandokan mehr Schwung und Losgelassenheit. Den Weg dorthin zeigt ihr Ausbilder Desmond O‘Brien mit vielen Übungen für die Dehnungshaltung.

Viele Wendungen reiten: Dabei dehnt sich das Pferd an der Außenseite und kann sich nach innen besser biegen. Unbedingt auf beiden Händen reiten. Dazu bieten sich Kehrtvolten an der langen Seite an. Oder Kurzkehrt im Ansatz. Die Übung vereint Seitwärts, Stellung und Biegung sowie Dehnung.

Rahmen erweitern, Tritte verlängern: Dazu die Zügel im Trab nachgeben, damit das Pferd längere Tritte machen kann, im Hals länger wird und sich nach vorwärts-abwärts dehnen kann. Unbedingt auch im Galopp in Dehnung reiten.

Ans Gebiss herantreten: Das Pferd soll lernen, selbst ans Gebiss heranzutreten. Dazu die Daumen anheben, damit kein Druck mehr auf den Zügeln lastet.

Schulterherein und Travers: Verbessert sich das Pferd in der Dehnungshaltung, kann die Reiterin Travers und Schulterherein hinzunehmen. Das bildet Muskeln und fördert die Versammlung.

Viele Übergänge reiten: Vor allem Trab-Schritt-Übergänge aus der Volte heraus und schräg Richtung Bande reiten. Zum Durchparieren nur ausatmen und Knie schließen, sonst blockiert die Bewegung.

12.04.2012
Autor: Redaktion CAVALLO/Kristina Glaser
© CAVALLO
Ausgabe 04/2012