Video-Coach: Sitz-Tipps für Reiter - Spannung abbauen

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Foto: Rädlein CAVALLO Mein Coach Sitzkorrektur Susanne von Dietze  

Video-Coach: Sequenz 01 - Der Schritt

Im Schritt versucht die Reiterin Karin Kimmel der Pferdebewegung von Warmblutmix-Wallach Tofino so losgelassen wie möglich zu folgen. Jedoch kommt etwas zu viel an Bewegung in ihrer Lendenwirbelsäule an. Dann „hebelt“ der Oberkörper gegen die Beine und das kann für die Gelenke Stress bedeuten. Im Schultergürtel baut sich dann Spannung auf. Diese sollte sich mehr im Brustkorb und in den Bauchmuskeln befinden, damit Karin Kimmel ihre Lendenwirbelsäule stabilisieren und in den Hüften besser loslassen kann. Tipp: Im Schritt ohne Bügel auf die gleichmäßige Belastung beider Gesäßknochen achten. Die Augen dabei für einige Schritte schließen und so die Wahrnehmung der Bewegung zu verbessern.

Video-Coach: Sequenz 02 - Leichttraben

Im Leichttraben zeigt sich, dass sich das Pferd immer wieder an die Hand seiner Reiterin Karin Kimmel heran dehnt. Die „Grundharmonie“ zwischen Pferd und Reiter stimmt. Im Leichhtraben wirkt die etwas Balance fragil, öfters ergibt sich beim Hinsetzen eine Unsicherheit im Takt. "S...sitz-auf-sss sitz auf…" - Diese kleine Unsicherheit entstheht, wenn man etwas hinter der Bewegung ist. Tipp: Mitzählen beim Leichttraben, um den Takt zu verdeutlichen. Auch Leichter Sitz im Leichttraben mit dem Oberkörper weiter vorne kann helfen den Takt besser zu fühlen, und ein sichereres Gefühl für den Gleichgewichtspunkt für sich selber zu erarbeiten. Kopf und Oberkörper mal nach innenm und aussen zu drehen kann helfen, dort Spannung abzubauen, und wirkt dem „Runterschauen“ entgegen!

Video-Coach: Sequenz 03 - Trab

Hier zeigt sich die Tendenz der Reiterin Karin Kimmel rechts mehr einzusitzen und ihre linke Seite weniger zu belasten. Dadurch knickt sie dann auch in der linken inneren Hüfte vermehrt ein, und das Pferd kann sich links dann schlechter biegen.

Video-Coach: Sequenz 04 - Der Galopp

Positiv ist zu vermerken, dass die Reiterin Karin Kimmel die Übergänge aus und in das Leichttraben reitet, und somit ihr Pferd nicht im Rücken stört! Im Galopp benötigt der Reiter mehr Mobilität in den Hüften und der Lendenwirbelsäule. Die Reiterin fixiert sich im Sitz aber mit den Oberschenkeln und Knien und bewegt dann ihre Schultern rückwärts und die Beine vorwärts. Diese „Schaukelbewegung“ belastet ihren Rücken und sie kann nicht korrekt treibend auf das Pferd einwirken. Tipp: Nicht der Reiter, sondern das Pferd soll sich im Galopp „schaukelnd“ bewegen. Ein Riemchen vorne am Sattel mitgreifen und versuchen, es ganz gleichmäßig leicht nach oben zu spannen. Wichtig ist, dass der Zug während Lande- und Sprungphase möglichst gleich bleibt. Das aktiviert die Bauchmuskulatur und verhindert das nach Hinten schaukeln des Schultergürtels. Übergänge zwischem Leichten Sitz und Dressursitz können helfen, das Gefühl für die Oberkörperstellung und –balance zu verbessern.
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