Richtig belohnen: 10 Spielregeln fürs Loben

So unterstützen Sie Ihr Pferd

Foto: Kraufmann CAVALLO Pferde loben

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Ein dickes Lob zur richtigen Zeit macht Pferde glücklich – und sorgt dafür, dass sie beim Reiten schwierige Lektionen besser und schneller lernen. Dabei helfen Stimme, Futter und Gekraule. Sogar ein Lächeln unterstützt das Pferd.
Foto: Kraufmann CAVALLO Pferde loben

Das Füttern von Leckerlis aus dem Sattel verlangt Geschick von Mensch und Pferd.

Ein Häppchen bestätigt das Pferd, motiviert, verankert Übungen tief im Gedächtnis und erleichtert das Lernen. Bea Borelles Jackentaschen sind daher stets voll mit Leckerlis. „Pferde strahlen, wenn sie mit Futter belohnt werden“, sagt die Tellington-Ausbilderin. Das bestätigt auch Verhaltensforscherin Dr. Margit Zeitler-Feicht: „Diese Belohnung verstehen Pferde am besten.“ Ralf Heil, 3-Sterne-Instructor nach Pat Parelli, ist überzeugt: „Für Pferde, die sich leicht von der Arbeit ablenken lassen und sich schnell langweilen, ist Futter ideal.“

Lob funktioniert auch über Stimme oder Berührungen. „Pferde, die unsicher, ängstlich oder stürmisch sind, reagieren gut auf Stimmlob oder auf das Kraulen des Fells“, so Ralf Heil. „Und gönnen Sie dem Pferd eine Pause.“ Auch ausgeglichene Tiere genießen es, zur Belohnung einer geglückten Übung durchzuschnaufen und verwöhnt zu werden. Damit Leckerchen, Stimme und Streicheleinheiten ihre volle Wirkung entfalten, helfen 10 Grundsätze für alle Fälle des Lobens.

04.11.2010
Autor: Christiane Wehnert
© CAVALLO
Ausgabe 04/2010