Gefährliche Schadstoffe im Plastik?

Schadstoffe im Plastik: So testet CAVALLO

Wir ließen fünf Kunststoff­produkte für Pferde im Prüf­- und Forschungs­institut Pirmasens stichprobenartig auf PAK, Chlorparaffine, Phthalate, Schwermetalle und Nonylphenol untersuchen.

Alle Kunststoffe wurden mittels Gas­-Chromatogra­phie oder Emissionsspek­trometrie analysiert. Für die gaschromatischen Untersuchungen wurde für jeden einzelnen zu prüfenden Schadstoff eine Probe aus den Prüfgegen­ständen geschnitten.

Das Material wurde zerkleinert und gewogen. In kleinen Gläsern kam dann ein Extraktionslöse­mittel dazu. Die Mischung wurde im Ultraschallbad auf die nötige Temperatur erhitzt. Das entstandene Extrakt wurde dann in den Gas-­Chromatographen gegeben. Dort durchlief es zur Analyse eine Säule, an der Substanzen unterschiedlich gut haften. Die Konzentration der Stoffe ließ sich anschlie­ßend am Gerät ablesen.

Je nach Kunststoffart läuft die Analyse unter­schiedlich ab, etwa im Hinblick auf die Extrakti­onsmittel oder die Temperatur. Wir orientier­ten uns bei unserem Test an den europäischen DIN­-Normen und an den Prüfbestimmungen, die für die Verleihung des GS­-Zeichens für geprüfte Sicherheit gelten.

16.03.2017
Autor: Natalie Steinmann
© CAVALLO
Ausgabe 03/2017