Horse-Agility: 5 Übungen für "Fußgänger"-Pferde

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Horse-Agility: 5 Übungen für "Fußgänger"-Pferde
Foto: Reiner Kolsen Das brauchen Sie:
- Mehrere Hütchen/Pylonen,
- Weidepfosten,
- Slalomstangen,
- Blumenvasen,
- Handtücher oder sonstige Markierungshilfen.

Wichtig: Sie müssen für das Pferd gut sichtbar sein, dürfen keine Verletzungsrisiken bergen.

So geht's:
Beginnen Sie mit drei oder vier Slalomelementen hintereinander – auf gerader oder gebogener Linie. Bei Senioren und gehandicapten Pferden sollten die Abstände mindestens 6 Meter betragen – bei sehr großen Pferden 7 Meter oder mehr. Wichtig: Bauen Sie bei Pferden, die keine enge Wendungen machen dürfen (etwa bei Arthrose) keine direkt aufeinander folgenden Richtungswechsel ein.

Stellen Sie sich so vor das erste Element, dass sowohl Sie als auch Ihr Pferd es gut sehen können. Führen Sie es am Strick in möglichst flachen Bögen durch den Slalom. Das Seil halten Sie in beiden Händen, die rechte zeigt am lockeren Strick die Richtung, die andere hält das Ende und die Gerte. Schauen Sie genau dorthin, wo Sie langgehen möchten, drehen Sie Ihren Körper deutlich – anfangs ruhig etwas übertrieben. Nach jedem erfolgreichen Durchgang belohnen Sie Ihr Pferd mit Pause und Leckerli. Im letzten Schritt üben Sie frei: Dazu den Strick auf den Hals legen. So können Sie fix eingreifen, wenn das Pferd davonlaufen möchte.

Tipp: Ist Ihr Pferd unaufmerksam, dürfen Sie leicht am Strick zupfen. Bricht Ihr Pferd beim Abbiegen über die äußere Schulter aus, heben Sie kurz die Führungshand in Richtung Pferdeauge. Dadurch weicht das Pferd in die richtige Richtung.

Steigerung: Klappt der Slalom im Schritt, können Sie Ihr Pferd auch in Trab oder Rückwärts schlängeln lassen – je nachdem, was es körperlich bewältigen kann und darf.

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