Spanischer Schritt: Mit diesen 3 Tipps klappt's

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Foto: Rädlein Spanischer Schritt: 3 Tipps wie es klappt

Spanischer Schritt - So soll es aussehen

Um es vorweg zu nehmen: So sieht ein perfekter Spanischer Schritt aus. Wie Sie dorthin kommen, verraten unsere drei Tipps.

Spanischer Schritt - Tipp 1: Am Boden

Für den Spanischen Schritt steht der Reiter seitlich neben dem Pferd.

Die Hilfen setzen sich aus drei Teilen zusammen: erstens aus einer aufwärts weisenden Zügelhilfe am Gebiss, die dann erfolgt, wenn das Pferd sein Vorderbein strecken soll.

Die zweite Hilfe ist ein Stimmkommando wie „Hoch“.

Und als dritte Hilfe touchiert der Reiter das Vorderbein mit einer Gerte. Ausbilderin Ruth Giffels empfiehlt hierfür den Unterarm. Diese drei Hilfen können später vom Boden in den Sattel übertragen werden.

Spanischer Schritt - Tipp 2: Vorder- und Hinterbeine

Hoch, weit und fleißig vorwärts – diese drei Punkte machen einen guten Spanischen Schritt aus.

Das Pferd soll seine Vorderbeine möglichst hoch anheben. Wallach Pintor zeigt, wie’s geht: Sein Unterarm ist nahezu waagerecht. Dazu hat der Wallach das Vorderbein schön weit nach vorne ausgestreckt.

Zugleich tritt das Pferd fleißig mit der Hinterhand vor. So kann es den Rücken aufwölben.

Spanischer Schritt - Tipp 3: Reiterhilfen

Für die Lektion gibt der Reiter eine aufwärts weisende Zügelhilfe.

Auf dem Bild trägt die Reiterin ihre linke Hand etwas höher – das Signal für ihr Pferd, das linke Bein zu heben. Dazu kommt das Stimmkommando.

Die Gerte dient anfangs als Unterstützung, sollte jedoch nach und nach in den Hintergrund rücken.

Die Schenkelhilfen werden wie im Schritt wechselseitig gegeben.

Das Gewicht verlagert der Reiter etwas zur Seite: Soll das Pferd sein linkes Bein heben, senkt der Reiter den rechten Gesäßknochen etwas – so wird die linke Pferdeschulter frei.
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