Test: 3 Pferde und Bioresonanz

Taberneros Narbe ist besser

Foto: Lisa Rädlein CAVALLO Bioresonanz

Der Schimmel lebt seit drei Jahren in Deutschland, er wurde aus Spanien importiert. Probleme bereitet die Verdauung. Tabernero hat mehrere große Narben. Vom Wesen wirkt er oft angespannt. Was findet die Bioresonanz-Therapeutin heraus?

Die Diagnose: Karin Seeberger untersucht Tabernero nicht nur mit dem Bioresonanzgerät: Sie schnuppert auch an ihm, genauer gesagt an seiner Narbe. „Nimm es mir nicht übel, aber er stinkt“, sagt sie zur Besitzerin. „Die Narben stören den Energiefluss im Körper“, meint die Therapeutin.

Ihr fällt auf, dass ein Auge kleiner ist als das andere, was auf eine Entzündung deutet. Die Schlauchtasche des Wallachs ist geschwollen. „Hat er Probleme beim Pinkeln?“, fragt Seeberger. Volltreffer! Die Besitzerin beobachtet das schon länger.

Sofortige Wirkung, aber nicht anhaltend

Aus den Werten der Bioresonanz-Analyse liest die Expertin zudem, dass der Wallach unter einer Schimmelpilzbelastung leidet, was sich auf die Lunge auswirkt. Karin Seeberger vermutet, dass Tabernero mal eine Lungenentzündung hatte. Das Pferd schnauft am Untersuchungstag auch deutlich. „Zudem bekomme ich Schwermut als Info. Das Pferd macht den Eindruck, in sich gefangen zu sein“, sagt die Therapeutin. Sie vermutet zudem, dass das Zwerchfell eingeklemmt ist, was sie osteopathisch checken lassen würde.

Tabernero bekommt Heilung auf allen Ebenen. So heißt das Programm, das die Therapeutin auf dem Bioresonanzgerät wählt. Wie reagiert der Wallach darauf? Tabernero lässt die Unterlippe hängen und schließt die Augen. Er schwitzt. Der Wallach bekommt ein Narbenöl, das die Besitzerin in den nächsten Wochen auf die Narben schmieren soll.

Erste Ergebnisse zeigen sich direkt: Die Augen des Wallachs sind wieder fast gleich groß. Auch später kehrt die Augenreizung nicht zurück. Die Schlauchtasche ist nicht mehr so hart und das Pferd atmet insgesamt ruhiger. Beim Reiten ist Tabernero in den folgenden Wochen motivierter und lässt besser los. Die Narben sind noch sichtbar, aber weniger wulstig. Die Schlauchtasche ist mittlerweile wieder geschwollen. Taberneros Tierärztin vermutet eine Harnwegsinfektion.

Fazit: Die Verbesserungen von Taberneros Zustand zeigten sich teils direkt. Manche Besserungen hielten an, teils kehrten Beschwerden zurück.

09.01.2019
Autor: Alena Brandt
© CAVALLO
Ausgabe 12/2018