Bioresonanz-Therapie beim Pferd

Bioresonanz-Experiment mit drei Pferden

Foto: Rädlein
Wir haben die Bioresonanzmethode mit drei Pferden ausprobiert. Was fand das Gerät heraus? Reagieren die Tiere auf die Wellen? Die Ergebnisse sind erstaunlich.

Für das CAVALLO-Experiment luden wir Bioresonanztherapeutin Karin Seeberger ein. Sie sollte uns anhand von drei Pferden zeigen, wie die Methode in der Praxis funktioniert. Zur Krankengeschichte der Pferde hatte die Therapeutin keine Infos. „Pro Pferd brauche ich etwa eine Stunde“, sagt sie.

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Vorbereitung

Karin Seeberger baut ihre Geräte auf einem Tisch auf. Das Bioresonanzgerät sieht unspektakulär aus – es ist einfach ein kleiner grauer Kasten. Die Therapeutin legt Stute Juli eine weiße Matte über den Rücken. Darin sind Magnete, welche die Zellschwingungen des Pferds aufzeichnen und an den Laptop weiterleiten. Zudem gibt es einen Behälter mit einer Flasche Öl, der ebenfalls mit dem Bioresonanzgerät verbunden ist. „Da leite ich später die therapeutischen Schwingungen hinein. Die Pferde bekommen diese dann mit dem Öl über das Futter“, erklärt die Therapeutin. Das Öl reicht circa sechs Wochen. Bei Menschen gibt es die Medizin meist per Globuli.

Die Testung

Karin Seeberger startet nun per Laptop die Testung. Das Gerät soll dabei herausfinden, ob die Zellen im Pferdekörper im Normalzustand schwingen (in Resonanz) – oder ob es in manchen Körperbereichen Abweichungen gibt. Dieser Testpart dauert etwa zehn Minuten. „Bei vielen Blockaden kann es auch länger dauern“, weiß Karin Seeberger.

Was zeigt das Gerät an?

Auf dem Bildschirm erscheinen farbige Diagramme mit Prozentangaben. Es gibt Infos zum Yin-Yang-Ausgleich von Organen, zu den Chakren (Energiezentren) und dem Zustand von Nerven, Verdauungs- und Immunsystem und der Psyche. Vieles ist angelehnt an die chinesische Medizin.

„Bei Juli ist der Herz-Kreislauf-Wert nicht so gut, sie ist ziemlich schlapp“, sagt Karin Seeberger. Volltreffer. Das ist auch laut Besitzerin genau der Knackpunkt derzeit. Dabei wirkt Juli gerade eher neugierig und schaut mit auf den Bildschirm. Vom Hinschauen allein ließe sich nicht auf wenig Energie schließen.

Kann die Therapeutin etwas zu den Ursachen sagen? Karin Seeberger führt das Problem auf Stress in der Herde zurück und ein geringes Selbstwertgefühl. Das zeigen die Werte zur Psyche, die hohe Adrenalin-Ausschüttung und der niedrige Melatoninwert. Spannend: Auch bei den anderen zwei Testpferden bestätigt das Gerät wichtige Punkte (Verdauungsprobleme, Husten, Angespanntheit), die die Besitzer CAVALLO im Vorfeld verraten hatten.

Die Therapie

Nach der Testung will Karin Seeberger über das Bioresonanzgerät die gefundenen Schwingungsstörungen ausgleichen. Sie steuert per Laptop, auf welche Bereiche das Gerät besonders eingehen soll. Der angespannte Tarbernero bekommt eine Dosis Bachblüten per Gerät. Wie soll das denn funktionieren? „Wie alles Lebendige haben auch Bachblüten eine Schwingungsfrequenz. Das Gerät kennt das Muster und überträgt es ins Pferd“, sagt Karin Seeberger. Die Therapie dauert 20 Minuten. Die Pferde entspannen sichtbar: Wallach Tarbernero lässt Schlauch und Unterlippe locker hängen, Callando kaut; bei allen Pferden klappen die Augen halb zu, die Köpfe sinken mehr und mehr.

Futtertest

Zum Schluss müssen die Besitzer das Futter ihrer Pferde holen. Karin Seeberger testet per Tänzer, ob sie das jeweilige Futter vertragen. Innerhalb weniger Sekunden sagt die Therapeutin an, was das Pferd meiden soll und was okay ist. „Das könnte ich auch mit dem Gerät machen, so geht es aber schneller.“

Fazit

Die Bioresonanztherapeutin hat viele gesundheitliche Beschwerden der Test-Pferde erkannt. Die Pferde entspannten sich während der Therapie – und zwei legten sich danach zum Schlafen in der Box hin. Ob die Schwingungen positiv gewirkt haben, lässt sich noch nicht beurteilen. Die Pferde bekommen jetzt sechs Wochen ihre Schwingungs-Medizin. Wir bleiben dran und berichten, wie sich der Gesundheitszustand entwickelt.

12.09.2018
Autor: Alena Brandt
© CAVALLO
Ausgabe 08/2018