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Wie Freiarbeit Pferde sensibler macht

Western-Liberty für alle

Westerntrainer Thomas Günther zeigt, wie Pferde mit Freiarbeit lernen, fein zu reagieren und sich besser zu bewegen.

Western-Trainer Thomas Günther bildet mit Freiarbeit Pferde aus. Sie lernen, auf feine Hilfen zu reagieren und sich besser zu bewegen. CAVALLO sagt, wie Sie es zuhause nachmachen können.

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Freiarbeit für besseres Reiten
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5. Herausforderungen in der Freiarbeit

Wenn Ihr Pferd auf kleinste Signale fein reagiert und sich in allen Gangarten losgelassen und koordiniert bewegen kann, ist es bereit für mehr. Trauen Sie sich neue Herausforderungen zu.

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Bauen Sie Hindernisse wie Sprünge oder Stangen auf

Oder dirigieren Sie Ihr Pferd über ein schmales Brett, eine Wippe oder durch ein Tor. Das alles bringt mehr Abwechslung in Ihren Trainingsalltag, gymnastiziert Ihr Pferd und schult seine Koordination. Es lässt das gegenseitige Vertrauen, die Kommunikation und die Verbindung zwischen Ihnen und Ihrem Pferd noch weiter wachsen. Aber vor allem bringt es Ihnen und Ihrem Pferd eine Menge Spaß. Denn Motivation ist das A und O in der Pferdeausbildung.

Bereit für noch mehr Freiheit?

Die Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Pferd ist nun so gut, dass Sie sich für die Freiarbeit einen anderen als den gewohnten Platz aussuchen dürfen. Haben Sie bislang nur auf einem recht engen Raum zusammengearbeitet, können Sie das Training auf den großen Reitplatz oder in die große Reithalle verlagern. Oder Sie probieren aus, ob Sie Ihr Pferd auch auf der Koppel zur Mitarbeit bewegen können. Vorausgesetzt, Sie sind dort alleine und gefährden keine anderen Menschen und Pferde, die sich durch ein frei laufendes Pferd gestört fühlen könnten.

Auch in eine fremde Umgebung dürfen Sie sich trauen. Besuchen Sie doch mal einen Wochenendkurs in einem anderen Stall. So können Sie testen, wie gut sich Ihr Pferd an Ihnen orientiert, wenn es mit ungewohnten Situationen oder Einflüssen konfrontiert ist, die es unsicher machen.

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Der Effekt fürs Reiten

„In der Freiarbeit entdeckt das Pferd ganz ohne Zwang, wie es sich losgelassen und gesund bewegen kann, um Lektionen zu erfüllen. Das macht die Arbeit unter dem Sattel viel einfacher“, erklärt Thomas Günther. Neben den körperlichen Fähigkeiten, die es durch die Freiarbeit erlangt, entwickelt es auch ein besseres Verständnis für feine Hilfen. Außerdem lernt es, dass die Zusammenarbeit mit dem Menschen Spaß macht – die beste Voraussetzung für ein motiviertes Reitpferd!

4. Balance und Form in der Freiarbeit

In der Freiarbeit werden Sie zum Fokuspunkt Ihres Pferds. Auf dem Zirkel ist seine Konzentration also nach innen gerichtet. Beim Zirkeln um Sie herum wird es deshalb automatisch eine gesunde Form und Haltung einnehmen. Läuft es auf einem engen Kreis um Sie herum, braucht es Kraft und Balance.

Je kräftiger und beweglicher Ihr Pferd wird, desto mehr wird es sich stellen und biegen. Es wird seinen Hals fallen lassen und sein inneres Hinterbein wird vermehrt unter den Schwerpunkt fußen.

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Ganz ohne Einwirkung hält Sally ihr Tempo selbstständig.
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Stute Sally nimmt von sich aus eine korrekte Haltung ein.

Kopf-Hals-Haltung

Die Kopf-Hals-Haltung ändert sich mit dem Grad der Versammlung. Das Pferd richtet sich mehr auf. „Das alles erreichen wir in der Freiarbeit ohne äußere Einwirkung. Das Pferd versammelt sich aus seiner eigenen Motivation heraus, um die Aufgaben zu erfüllen“, erklärt Thomas Günther.

Versammlung unterstützen

Sie können die Versammlung, die Ihr Pferd anbietet, unterstützen und weiter fördern. Zeigen Sie dazu mit dem Stick oder der Peitsche hinter das innere Hinterbein Ihres Pferds, bevor es abfußt (Foto). So animieren Sie Ihr Pferd, mit dem Bein weiter nach vorne oder in Richtung Körpermitte zu fußen. Nehmen Sie danach wieder eine neutrale Position ein. Erst wenn seine Aktivität nachlässt, können Sie Ihre Hilfe nochmals einsetzen.

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Mit dem Stick aktivieren Sie die Hinterhand zum vermehrten Untertreten.

Auch bestimmte Übungen fördern die Versammlung

Lassen Sie Ihr Pferd aus dem Halten angaloppieren oder richten Sie es rückwärts. Das aktiviert die Hinterhand.

Selbsthaltung fördern

Ihre Hilfen werden immer feiner. Denn Ihr Pferd kann Sie besser verstehen und Ihre Aufgaben körperlich besser umsetzen. Gleichzeitig werden die Phasen, in denen Ihr Pferd selbstständig arbeitet (also das vorgegebene Tempo, die Richtung und die Haltung beibehält), immer länger.

Irgendwann können Sie mit verschränkten Armen völlig neutral in der Mitte stehen, während Ihr Pferd sich im Kreis um Sie herum bewegt. Stute Sally trabt auf einem engen Zirkel in Biegung, mit tiefem Hals und aktivem Hinterbein um Thomas Günther herum. Wird sie langsamer, reicht ein Schnalzen, um sie aufzuwecken.

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Ganz ohne Einwirkung hält Sally ihr Tempo selbstständig.

3. Bewegung und Richtung

Um Ihr Pferd auf einen Zirkel um Sie herum zu schicken, brauchen Sie eine leicht treibende Körpersprache, die auf die Körpermitte Ihres Pferds gerichtet ist. Will es die Zirkellinie verlassen, lehnen Sie sich etwas zurück, um es einzuladen, wieder näher zu kommen.

Reicht das nicht, gehen Sie zurück zum Anfang: Lassen Sie die Hinterhand weichen und laden Sie Ihr Pferd ein, zu Ihnen zu kommen. Versuchen Sie dabei, den Abstand zwischen sich und dem Pferd zu vergrößern, ohne dass der Kontakt zu Ihnen verloren geht. Drängt Ihr Pferd in den Zirkel hinein, drücken Sie es mit Ihrer Körpersprache wieder heraus.

Steuern Sie Ihr Pferd mit dem Bauchnabel: Zeigt dieser auf die Mitte des Pferds, ist Ihre Haltung neutral. Zeigt er auf die Hinterhand, drehen Sie es zu sich, und zeigt er auf die Vorhand, schicken Sie es hinaus.

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Einladende Körpersprache: Das Pferd kommt nach innen.
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Einladende Körpersprache: Das Pferd kommt nach innen.

Tempo und Gangart bestimmen

Schicken Sie Ihr Pferd im Schritt auf den Zirkel und bleiben Sie neutral. Ihr Pferd soll selbstständig im gleichen Tempo weiterlaufen. Sie fahren Ihre Energie erst wieder hoch, wenn Ihr Pferd langsamer wird. Das gleiche Prinzip wenden Sie auch im Trab und Galopp an. So lernt Ihr Pferd, sein Tempo beizubehalten, bis Sie ihm ein anderes Signal geben. Ohne weiteren Druck hat es so genug Raum, in dem es seinen Takt finden und entspannt loslassen kann.

Möchten Sie Ihr Pferd verlangsamen,

...erreichen Sie das, indem Sie passiver werden oder eine Begrenzung setzen. Variante 1: Fahren Sie Ihre Energie herunter, bis es reagiert. Zum Anhalten atmen Sie tief aus und richten Ihren Fokus auf die Hinterhand, damit es sich Ihnen zuwendet. Variante 2: Ihr Bauchnabel zeigt in den Raum vors Pferd. So muss es abbremsen. Sollte es sich wegdrehen, machen Sie das Gleiche von der anderen Seite.

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Drückende Körpersprache: Das Pferd weicht.

Handwechsel: Die Richtung ändern

Beispiel für die linke Hand: Sie platzieren sich vorm Pferd. Drehen Sie sich so, dass Sie rückwärts in den Raum vors Pferd gehen, um ihm den Weg abzuschneiden. Ihre Körpermitte zeigt dabei hinters Pferd, Ihre linke Schulter ist ihm zugewandt und auf Höhe der Nase. Dem Raum vor der Nase haben Sie den Rücken zugekehrt. So können Sie ihm den Weg abschneiden und es einladen, nach innen zu wenden. Ihre Schulterachse sollte also quer zur aktuellen Bewegungsrichtung Ihres Pferds liegen. Ihren Stick lassen Sie in der rechten Hand und setzen ihn treibend ein, falls nötig.

Sollte das Pferd die Begrenzung vorne durchbrechen wollen, dürfen Sie den Stick umgreifen und damit vorne bremsen. Ansonsten wechseln Sie den Stick erst, wenn das Pferd die Vorhand zu Ihnen gedreht hat. Lassen Sie Ihr Pferd zunächst noch etwas in den Zirkel hineinkommen und drücken Sie dann seine Vorhand in die neue Richtung wieder weg. Unterstützend setzen Sie den linken Arm mit der Peitsche in der Hand treibend ein, während Sie mit dem rechten Arm die neue Richtung weisen. Klappt der Handwechsel im Schritt, können Sie ihn auch im Trab und dann im Galopp verlangen. Bei einem Richtungswechsel aus höheren Gangarten bewegen Sie sich etwas schneller, um Ihr Pferd zu steuern.

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Ein Richtungswechsel mit Tempo.

Auch hier bleiben Sie der zentrale Punkt

Das Pferd wendet sich Ihnen zu, bevor Sie es in die neue Richtung schicken. Günther: „Deshalb führen wir beim Handwechsel die Vorhand herum. Das Pferd nimmt dabei das Gewicht auf die Hinterhand.“ Für den Fall, dass es auf der Vorhand wendet, zerlegen Sie den Handwechsel im Schritt in Einzelteile: Erst bremsen, dann Vorhand hineinbitten, dann in die neue Richtung schicken. Unterstützend hilft eine Bande als äußere Begrenzung.

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Beim Handwechsel wird die Vorhand des Pferds herumgeführt. Das Pferd nimmt dabei sein Gewicht auf die Hinterhand.

2. Sensibilisierung durch Freiarbeit

Nachdem Sie Ihrem Pferd erklärt haben, worauf es nicht reagieren soll, zeigen Sie ihm, was wichtig ist. Durch Druck aufbauen und wegnehmen geben Sie Ihrem Pferd zwei wichtige Informationen: Zunächst die, dass es etwas tun soll. Und dann die, dass es etwas richtig gemacht hat.

„So kann ein Pferd am besten lernen“, erklärt Thomas Günther. „Bevor Sie Druck einsetzen, versuchen Sie, mit Ihrer Körpersprache ein Gefühl vorauszuschicken, zum Beispiel eine Spannung oder eine Energie. Dann kann das Pferd dem Gefühl folgen, bevor Druck entsteht.“

Wichtig: Jede Hilfe geben Sie so fein wie möglich. Sie setzt sofort aus, wenn das Pferd reagiert. Tut es das nicht, wiederholen und verstärken Sie die Hilfe.

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Indem Sie sich zurückziehen, laden Sie das Pferd ein, Ihnen zu folgen.
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Weichen lassen und Heranziehen

Sie gehen auf Ihr Pferd zu, richten Ihren Blick auf seine Hinterhand und strecken die Hände aus, als ob Sie diese wegdrücken wollen (Foto). Ihr Pferd soll mit der Hinterhand weichen und dabei seine Vorhand in Ihre Richtung drehen, damit es Sie anschaut.

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Erster Schritt der Sensibilisierung: die Hinterhand weichen lassen.

Weicht es nicht auf Ihre Körpersprache,

...dürfen Sie den Druck verstärken, bis es reagiert, zum Beispiel, indem Sie es mit dem Stick an der Hinterhand antippen.

Läuft es davon, bremsen sie es aus,

...indem Sie Ihrem Pferd den Weg abschneiden. Warten Sie, bis es stehen bleibt und wiederholen Sie die Übung.

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Daraufhin wendet das Pferd sich Ihnen mit der Vorhand zu.

Wendet es sich Ihnen zu, bewegen Sie sich rückwärts,

...als ob Sie es zu sich ziehen möchten. Günther: „Dies beruht auf natürlichem Pferdeverhalten. Das Folgen entwickelt sich aus dem Treiben. Sobald Sie Druck wegnehmen und sich im richtigen Moment zurückziehen, kommt das Pferd auf Sie zu und folgt Ihnen.“

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Indem Sie sich zurückziehen, laden Sie das Pferd ein, Ihnen zu folgen.

1. Desensibilisierung durch Freiarbeit

Für die Freiarbeit gehen Sie mit Ihrem Pferd auf einen eingezäunten Reitplatz oder in die Halle, wenn Sie dort alleine sind. Am Anfang ist ein Roundpen ideal, weil Sie Ihr Pferd dort näher bei sich haben. Ihre Ausrüstung: ein Horsemanship-Stick.

Bei den ersten Übungen, zu denen die Desensibilisierung und die Sensibilisierung gehören, lernt Ihr Pferd, zwischen unbedeutenden und echten Hilfen zu unterscheiden – Grundlage für die Kommunikation.

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Streicheln Sie Ihr Pferd mit dem Stick

Beginnen Sie an der Schulter. Solange Ihr Pferd ausweicht, machen Sie weiter. Läuft es davon, probieren Sie es noch einmal, aber vorsichtiger. Erst wenn es einen Moment ruhig steht, nehmen Sie den Stick weg. So streichen Sie Ihr Pferd Stück für Stück von vorne über den Rücken bis zur Hinterhand ab.

Hat es verstanden, dass ihm nichts passiert,

...schwingen Sie den Stick vor und hinter seinem Körper oder über seinen Rücken, ohne es zu berühren. Dabei gehen Sie genauso vor wie beim Abstreichen. Durch die Desensibilisierung lernt Ihr Pferd, unwichtige Aktionen, wie das Wedeln mit dem Stick, zu ignorieren.

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Den schwingenden Stick soll das Pferd ignorieren.
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