Pferde vorsorglich in Sicherheit gebracht
Nachdem der Blindgänger gegen 9.45 Uhr gefunden worden war, wurde innerhalb eines 300-Meter-Radius evakuiert. Die 33 Pferde wurden vorübergehend im Haupt- und Landgestüt Marbach untergebracht. Die Evakuierung verlief geordnet, während Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Baden-Württemberg die Entschärfung vorbereiteten.
Der Fundort liegt auf der Frohnwiese zwischen Landesreitschule und Schloss Grafeneck, wo nach Information von Astrid von Velsen Zerweck, Leiterin des benachbarten Haupt- und Landgestüts, aktuell eine Multifunktionsfläche entsteht. Aufgrund bereits ausgewerteter Luftbilder aus dem Zweiten Weltkrieg waren Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes vorsorglich bereits vor Ort.
Entschärfung erfolgreich abgeschlossen
Rund 15 Minuten benötigten die Experten, um Kopf- und Heckzünder der scharfen Fliegerbombe zu entschärfen. Während des Einsatzes wurden umliegende Straßen gesperrt und auch der Bahnverkehr zwischen Marbach und Münsingen vorübergehend eingestellt. Gegen 12 Uhr war die Bombe entschärft und abtransportiert. Anschließend konnten sowohl die evakuierten Menschen als auch die 33 Pferde in die Landesreitschule zurückkehren.





