Test: 3 Pferde und Bioresonanz

Juli wurde selbstbewusster

Foto: Lisa Rädlein CAVALLO Bioresonanz

Stute Juli zeigte schon nach der ersten Behandlung mit Bioresonanzwellen mehr Selbstbewusstsein in der Herde. Drei Wochen später hat sie eine starke Vergiftung. Sie kolikt und bekommt Infusionen. Zeigt sich davon noch etwas bei der Diagnose mit dem Bioresonanzgerät?

Die Diagnose: Beim ersten Bioresonanztermin hatte Karin Seeberger Müdigkeit bei Juli festgestellt und geraten, sie nachts von der Weide in die Box zu holen. Der Herz-Kreislauf-Wert der Stute war schlecht, beim zweiten Termin hat er sich gebessert. Karin Seeberger diagnostizierte damals Streptokokken auf der Lunge. „Das verursacht Husten“, sagt Seeberger.

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Reaktionen der Psyche

Beim zweiten Termin nach der Vergiftung stellt die Heilpraktikerin erhöhte Leberwerte fest. Das Gerät zeigt zudem Krämpfe an wie bei einer Kolik. „Das ist vom Chakra eher noch im Kopf, aber nicht mehr im Körper“, meint die Therapeutin. Das Blutbild vom Tierarzt zeigt ebenfalls keine kritischen Werte mehr.

Was genau die Vergiftung ausgelöst hat, ist unbekannt. Das Pferd stand zu dem Zeitpunkt auf der Weide. Das Bioresonanzgerät zeigt Wiesenpflanzen als Störfaktor an. Welche Pflanze konkret für die Vergiftung verantwortlich ist, kann auch Karin Seeberger nicht sagen. Sie sieht die Warze auf Julis Nase. „Die könnte aufgrund der Vergiftung gewachsen sein“, meint die Heilpraktikerin.

Was bekommt Juli als Therapie? Die Therapeutin will mit den Bioresonanzschwingungen vor allem Immunsystem, Lymphfluss und Leber stärken. Für die Psyche bekommt Juli Aura-Soma über das Gerät. „Das sind energetische Öle“, erklärt Karin Seeberger. Beim ersten Termin hatte Juli Bachblüten bekommen für mehr Ausgeglichenheit. „Sie nimmt Durchsetzungskraft an. Das heißt, sie sollte deutlich selbstbewusster werden“, meint die Therapeutin.

Wie wirkt die Bioresonanztherapie beim Pferd?

Wie wirkt die Therapie bei Juli? Die Besitzerin der Stute ist am Folgetag der ersten Behandlung überrascht: Als sie ihre Stute morgens in die Herde lässt, beobachtet sie ein völlig neues Verhalten. Juli geht in die Gruppe, als sei sie die Leitstute. Über feine Körpersignale verschafft sie sich Platz an der Futterraufe – und ein anderes Pferd, das im Rang über ihr stand, macht Platz. „Beim Reiten merke ich das Selbstbewusstsein nicht, aber in der Herde hält es bis heute an“, so die Besitzerin.

Die Warze der Stute ist nicht weitergewachsen, aber auch nicht deutlich kleiner geworden. Das Abhusten am Anfang des Trainings ist zwischenzeitlich verschwunden. Einige Wochen später zeigt es sich ab und an wieder.

Fazit: Am deutlichsten bei Juli war die direkte Verhaltensänderung.

09.01.2019
Autor: Alena Brandt
© CAVALLO
Ausgabe 12/2018