Pferde natürlich heilen: Die Kraft der Hausmittel

Sie können die Fotostrecke mit den Richtungspfeilen der Tastatur bedienen
←   →
Foto: colourbox.de Honig ist als Hausmittel bei Wunden

Honig wirkt antibakteriell

Medizinischer Honig aus der Apotheke hilft bei kleinen Wunden oder Verletzungen der Haut. Er hat eine antibakterielle Wirkung und fördert die Bildung neuer Gewebszellen. Zudem kann er Wunderreger abtöten.

Joghurt bringt den Darm in Schwung

Das Milchprodukt soll Magen und Darm wieder so richtig in Schwung bringen. In probiotischem Joghurt leben Organismen, die das Darmmilieu besiedeln und positiv beeinflussen. Für ein Großpferd reicht dazu ein Becher (250 Milliliter) pro Tag. Wichtig: Da Joghurt schnell verdirbt, sollte er stets gekühlt werden. Entfernen Sie Joghurtreste gründlich aus dem Trog oder der Futterschüssel.

Ringelblumen stillen Schmerzen

Ringelblumentee können Sie als Kompresse bei kleineren Wunden oder Hautverletzungen auflegen. Ringelblumen wirken entzündungshemmend, schmerzstillend und wundheilend.

Quark entzieht Giftstoffe

Ein Umschlag aus Quark kann bei Entzündungen oder Schwellungen helfen. In erster Linie kühlt der Quark dabei die betroffene Stelle. Er entzieht der Haut aber auch sofort Wärme und Giftstoffe. An den betroffenen Stellen öffnet Quark die Poren und entzieht die Flüssigkeit, die meistens Grund für die Schwellung ist.

Waldmeister hemmt Gerinnung

Waldmeister-Wickel helfen bei kleinen Wunden oder Verletzungen der Haut und wirken gerinnungshemmend. Dazu frische Waldmeisterblätter zerquetschen und auf die betroffenen Stellen legen.

Huflattich kühlt

Huflattichblättchen helfen bei Abszessen oder Sonnenbrand. Dazu die Blättchen zerreiben und auflegen, sie wirken entzündungshemmend, reizlindernd und kühlend.

Rohe Zwiebeln wirken desinfizierend

Eine frisch aufgeschnittene Zwiebel enthält Feuchtigkeit und wirkt desinfizierend. Bei Pferden hilft sie bei Stichen. Dazu die rohe Zwiebel halbieren und mit der Schnittfläche über die Stichstelle reiben.

Spitzwegerich wirkt antibiotisch

Der Saft von frischem Spitzwegerich hilft bei kleineren Wunden oder Verletzungen der Haut und soll eine antibiotische Wirkung haben. Dazu den frischen Spitzwegerich zerquetschen und den Saft auf die Wunde geben oder einen Wickel anlegen.

Petersilie stillt den Juckreiz

Bei juckenden Stichen kann frische Petersilie helfen. Dazu die frisch gequetschten Kräuter auf die Stiche reiben.

Beinwell hemmt Entzündungen

Ein Umschlag aus Beinwell hilft bei Blutergüssen, Knochen- und Gelenkschmerzen. Dazu getrocknete Beinwellwurzeln mit heißem Wasser zu einem Brei verrühren und als Umschlag anlegen. Beinwell enthält Allantoin, das die Reparationsprozesse bei Wunden fördert. Zudem wirkt Beinwell reizlindernd, entzündungshemmend, antibakteriell und pilztötend. Beinwell darf nur äußerlich angewendet werden.

Heilerde kühlt bei Schwellungen

Das braune Pulver besteht aus verschiedenen Mineralstoffen wie Kalzium, Magnesium, Natrium und Eisen, sowie zahlreiche Spurenelementen. Heilerde, die zur äußeren Anwendung bestimmt ist, hilft als Umschlag bei Schwellungen. Wunden vorher unbedingt reinigen.

Backpulver für weißes Fell

Schimmelreiter aufgepasst - jetzt ist Schluss mit Mistflecken! Weißes Fell verfärbt sich durch Mist oder Dreck zu braunen Stellen und wird selbst mit Shampoo nicht mehr strahlend weiß. Mit Backpulver verwandeln Sie Ihren Schmutzfinken wieder in einen stolzen Schimmel. Dazu die dreckige Stelle anfeuchten und mit Backpulver einreiben. Kurz einwirken lassen und gründlich abspülen. Verdreckte Schweife mehrere Minuten in eine Backpulver-Wasser-Lauge einweichen und gründlich ausspülen.

Apfelessig gegen Pilze

Aptelessig hat eine keimtötende und antibakterielle Wirkung und soll gegen Hautpilz helfen. Dazu Apfelessig auf einen Wattebausch geben und die Hautstelle abtupfen.
Mehr zu dieser Fotostrecke: Hausmittel in der Pferde-Medizin