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Hufschuhe: Welches Modell passt meinem Pferd?

CAVALLO-Ratgeber: Passende Hufschuhe finden

Schluss mit fliegenden Hufschuhen: Welches Modell welchem Pferd optimal passt und wo die Stolpersteine stecken, zeigt der CAVALLO-Test mit vielen Profitipps.

Hufschuhe müssen perfekt sitzen. Nur dann können Pferde mit ihnen optimal laufen. Mit den CAVALLO-Tipps finden Sie das passende Paar.

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Ab in den Laden, Hufschuh kaufen, anziehen, losreiten – so einfach ist Schuh-Shopping für Pferde leider nicht. Das liegt vor allem an der Hufform. „Die Vorlagen für Hufschuhe gehen vom idealen, symmetrischen Huf mit geraden Wänden aus“, sagt Bernd Jung, Hufschuhexperte aus dem schwäbischen Oberrot. „Probleme wie ein schräger Wandverlauf werden nicht berücksichtigt.“ Das beste Paar fürs Pferd findet ein Fachmann, der vor Ort berät. Das zeigt auch der CAVALLO-Hufschuhtest.

Bernd Jung passt vier Testpferden Schuhe an: Pamina, Sunrise, Ashley und Coretta. Sie alle laufen barhuf. Im Gelände und auf Schotter sind die Pferde fühlig. Die Ansprüche ihrer Reiter sind hoch: Leicht anzuziehen sollen die Schuhe sein, nicht so klobig und langlebig. An die Hufe der Testpferde passen drei unterschiedliche Schuhe: der Easyboot Glove und der Renegade sind weit verbreitet; der dritte ist ein Modell für schwierige Hufe, der Old Mac‘s G2. Der Probelauf geht über zwei Monate.

Kaufen kann man Hufschuhe zum Beispiel im Fachhandel, im Internet oder bei Hufschuh-Experten wie Bernd Jung. Die Schuhe dürfen aber nur anprobiert, nicht probegeritten werden.

Renegade: Für flache Hufe

Dieser Schuh von Lander Industries Inc. (www.renegadehoofboot.com) aus den USA ist gut für flache Hufe mit niedrigen oder untergeschobenen Trachten Ob die Hufe rund oder oval sind, ist egal. Die Testpferde Pamina und Coretta laufen vorne mit Renegades, Stute Sunrise trägt sie hinten. Ein Paar kostet etwa 190 Euro.

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Hersteller
Hufschuhe

Funktion:

Die Plastik-Schale wird einfach über den Huf gestülpt und mit zwei Klettverschlüssen fixiert. Zwei Finger sollen am oberen Klett noch dazwischen passen. Der untere Riemen zieht über ein Drahtseil den Ballenhalter in Position.

Der Sitz am Huf:

Paminas Hufe sind sehr rund. Sie hat kaum Ballen und untergeschobene Trachten. Der Ballenhalter ist ihr ein wenig zu groß, lässt sich jedoch gut anpassen. Ansonsten sitzen sie sehr gut. Auch Testpferd Coretta trägt vorne Renegades. Sie hat gleichmäßige Hufe, aber nur wenig Trachten. Bei ihr ist der Ballenhalter ebenfalls einen Tick zu weit, aber laut Bernd Jung im Rahmen.

Sunrise trägt die Renegades an den Hinterhufen. Ihre Hufe sind asymmetrisch, sie hat kaum Trachten. „Mit den Renegades hat Sunrise einen sehr guten Abrollpunkt“, sagt Bernd Jung. Der Ballenhalter sitzt optimal. Keines der Testpferde bekommt Druckstellen.

So wird der Hufschuh angezogen:

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Lisa Rädlein
Der Fesselriemen bringt den Ballenhalter in die richtige Position.

Alle drei Testreiter haben mit dem Renegade keinerlei Probleme. Er lässt sich sehr leicht an- und ausziehen. Für die Festigkeit der Schnallen entwickelt man schnell das richtige Gefühl.

Bei Pamina und Coretta müssen die Reiter allerdings fester am Seil für den Klettverschluss des Ballenhalters ziehen. Wichtig ist, dass man zum Festziehen auf beiden Seiten gleichzeitig hinter die Metallrollen des unteren Riemens greift. Sonst sitzt der Ballenhalter schief.

Geländetest:

Pamina und Coretta verlieren ihre Schuhe auch im flotten Galopp nicht. Sunrise anfangs schon, allerdings kann das am zu lose eingestellten Riemen gelegen haben. Alle drei Testpferde laufen mit den Renegade-Hufschuhen so gut wie barhuf, nur ohne fühlig zu sein.

Easyboot Glove: Fit-Kit für guten Sitz

Dieser Schuh hat eine ovale Form. Runde und flache Hufe sind für den Easyboot Glove von Easy-Care (www.easycareinc.com) nicht ideal, da er Trachten benötigt.

Um die richtige Größe zu ermitteln, gibt es ein Fit-Kit, ein Set mit drei Kunststoffschalen ohne Gamasche. Kosten: rund 150 Euro pro Paar.

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Hersteller
Das Modell Easyboot Glove.

Funktion:

Der Glove ist sehr leicht. Eine Neopren-Gamasche befestigt ihn zusätzlich am Bein. Power-Straps (kleine Plastik-Stege) passen den Glove individuell an. Da Verstellmöglichkeiten fehlen, muss der Schuh millimetergenau sitzen. Die einzelnen Größen liegen nah beieinander.

Sitz am Huf:

Reitpony-Stute Pamina lief anfangs im Test mit Gloves. Dabei zeigte sich, wie genau sie sitzen müssen. Sobald Pamina flotter trabte, verdrehte sich der Schuh.

Coretta trägt hinten Easyboot Gloves. Sie sitzen bei ihr sogar ohne die Power-Straps satt. Aber schon nach vier Wochen muss der Hufbearbeiter wieder ran: Der Glove passt nicht mehr. Wegen fehlender Trachten taugen Gloves nicht für Sunrise und Ashley.

So wird der Hufschuh angezogen:

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Lisa Rädlein
Beim Easyboot Glove darf auf keinen Fall noch Platz für den Hufkratzer sein.

Sie sind extrem einfach anzuziehen: über den Huf stülpen und fertig. „Es muss auch relativ leicht gehen“, sagt Bernd Jung. „Sonst ist der Schuh zu eng.“ Schließen Sie den Klett am aufgenommenen Huf, damit das Pferd nicht erschreckt.

Geländetest:

Coretta kommt mit diesen Schuhen wunderbar klar. Sie bleiben auch im flotten Wiesengalopp sicher am Huf.

Old mac’s G2: Klobiger Allrounder

Der Schuh Old mac’s G2 von Easy-Care (www.easycareinc.com) passt vor allem Pferden mit asymmetrischen Hufen. „Der Old Mac‘s G2 ist flexibel. Er passt sich eher der Hufform an als andere Schuhe“, sagt Bernd Jung.

Somit passt er sehr gut auf Hufe in der Umstellungsphase – wie bei Ashley, die vor einiger Zeit den Hufbearbeiter wechselte. Der Old Mac‘s braucht eine dreiwöchige Einlauf-Phase. Er reicht über den Kronrand und kann sonst zu Druckstellen führen. „Reiten Sie in der ersten Woche nur Schritt, in der zweiten können Sie dann traben und in der dritten galoppieren“, empfiehlt Bernd Jung. Das Paar gibt es ab 185 Euro.

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Hersteller
Das Modell Old mac´s G2.

Funktion:

Der Old Mac‘s ist komplizierter. Innen fixieren ihn zwei diagonal verlaufende Fesselriemen. Dann wird der große Frontbereich darübergeklettet. Zum Schluss sichert eine Lederschnalle den Schuh.

Sitz am Huf:

Dieser Schuh ist das klobigste Modell im Test. Jedoch sitzt er bei Ashley und Sunrise wie angegossen. Er ist allerdings für beide Stuten auch die einzige Möglichkeit: Wegen der fehlenden Trachten und der unregelmäßigen Hufform kommen für Ashley und Sunrise ansonsten keine anderen Hufschuhe in Frage.

So wird der Hufschuh angezogen:

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Lisa Rädlein
Viel Material am Bein.

Um diesen Schuh anzuziehen, braucht es ein wenig Übung. Benötigt die Reiterin von Sunrise anfangs noch 15 Minuten, reduziert sich der Aufwand nach ein paar Tagen auf fünf Minuten. Die Klettverschlüsse sind anfangs sehr stark.

Für sehr nervöse Pferde ist dieser Schuh nicht unbedingt zu empfehlen, da mit offenen Schuhen viel Material ums Pferdebein baumelt, was das Tier erschrecken kann. Bei Ashley wird das Anziehen des Schuhs im Lauf des Tests immer schwieriger.

Geländetest:

Beide Reiterinnen sind vom Laufgefühl ihrer Pferde mit den Old Mac‘s sehr angetan. Schon nach wenigen Tagen laufen die Pferde nicht einmal mehr auf Schotter fühlig. Bergab geht Sunrise allerdings am Anfang sehr vorsichtig und zieht es vor, den Hang schräg hinunterzulaufen. Die Hufschuhe halten aber bei jedem Ausritt und in jeder Gangart. Nicht einmal als Sunrise im Gelände durchgeht, drehen sich die Schuhe am Huf.

Info:

Für schwere Pferde mit sehr großen Hufen bleiben oft nur drei Schuhe übrig: „Von der Größe her kommen eigentlich nur der Easyboot Epic, der Easyboot 2007 und der Boa in Frage“, sagt Bernd Jung. Wobei beim Boa oft der Einschlupf zu klein ist. Das Gewicht der Pferde ist für die Schuhe kein Problem. „Die halten so einen Huf gut aus“, sagt Jung. Vorsicht bei Pferden mit Fesselbehang und Hufschuhen, die über den Kronrand gehen: Scheuergefahr.

Für ovale Hufe: Easyboot Edge

Ein ebenfalls sehr guter, aber für die Testpferde nicht passender Hufschuh ist der Easyboot Edge von EasyCare für rund 190 Euro das Paar. „Er passt auf ovale Hufe, die nicht zu flach sind. Runde Hufe eignen sich nicht“, erklärt Bernd Jung.

Der Schuh ist durch das „Easy Key System“ mit einem speziellen Schlüssel stufenlos verstellbar – und damit in der Bedienung kinderleicht. Seine Sohle hat ein griffiges Profil, ein Trachtenband gibt es bei diesem Schuh nicht.

„Er ist allerdings mit 400 bis 600 Gramm einen Tick schwerer als andere Hufschuhe“, sagt Bernd Jung. Da er aber eine hervorragende Dämpfung bietet, eignet er sich auch als Hufschuh in der Umstellungsphase.

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Hersteller
Das Modell Easyboot Edge.

Runde Hufe: Easyboot Epic

Auf runde und ovale Hufe passt der Easyboot Epic (EasyCare, etwa 160 Euro das Paar), teilweise auch auf unregelmäßige Hufe. Bislang fehlt ihm eine Profilsohle. „Das soll sich mit einem Facelift im Jahr 2012 ändern“, sagt Bernd Jung. Dieser Schuh ist neben dem Glove einer der meistverkauften Hufschuhe. „Seine Größenspanne ist mit einem Durchmesser von 7,8 bis 19,2 Zentimetern sehr weit gefasst.“

Der Epic funktioniert mit einem Trachtenband. Hufe mit flachen oder niedrigen Trachten passen daher eher nicht in den Schuh. Die Schnalle mit Stahl seil bringt den Trachtenriemen in Position.

Für steile Hufe mit höheren Trachten ist vielleicht der Boa (ebenfalls von EasyCare) die richtige Wahl. Dieser Schuh für rund 200 Euro das Paar punktet mit seinem Verschluss. „Durch das Rädchen ist der Schuh völlig mühelos anzuziehen“, sagt Bernd Jung.

Zudem lockert sich das Rädchen während des Reitens nicht. Er ist allerdings ein ebenso klobiger Schuh wie der Old Mac‘s – im Gegensatz zum Glove. „Meiner Meinung nach ist der Abrollpunkt außerdem zu weit vorne. Das bremst die Pferde aus“, sagt Bernd Jung.

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Hersteller
Der Easyboot Epic.

Für alle Fälle: Easyboot Trail

DerEasyboot Trail tritt in die Fußstapfen des Old Mac‘s G2, ist aber wesentlich schneller angezogen. „Der Trail hat die gleiche Sohle und das gleiche Gewebematerial wie der Old Mac‘s“, sagt Hufschuh-Profi Jung. „Allerdings fehlt beim neuen Trail der innere Fesselriemen und auch der kleine Lederriemen außen.“

Bernd Jung vermutet, dass dieser Schuh häufig das Modell der Wahl sein wird, wenn ein Pferd mit anderen Schuhen nicht klarkommt. Auch er ist perfekt für Pferde in der Umstellungsphase. „Er macht durch sein nachgiebiges Material und wegen der fehlenden festen Schale die Hufentwicklung mit“, sagt Bernd Jung. „Gerade oder gebogene Wände interessieren ihn nicht.“ Weiterer Pluspunkt: Mit rund 140 Euro pro Paar ist der Trail vor allem für Hufschuh-Einsteiger eine günstige Alternative.

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Hersteller
Hufschuhe

Austauschbare Sohle: Modell Marquis

Silke Sigle, Betreiberin eines Offenstalls nahe Stuttgart, schwört schon seit 2001 auf Hufschuhe. Sie nutzt sie etwa zweimal die Woche, vor allem bei Ausritten und Wanderritten.

„Ich habe mir damals die Schuhe von Marquis gekauft. Die mit der Luftpumpe“, sagt Sigle. Bis heute ist die Reiterin begeistert: „Die Hufe meines jungen Pferds sind wie für Marquis gemacht. Sie sitzen sehr satt. Dass man den Schuh aufpumpen muss, stört mich nicht.“ Der Hufschuh von Marquis (Marquis Tiermedizintechnik GmbH, www.marquis-vetec.com) hält nun seit eineinhalb Jahren ohne Defekt.

Bernd Jung lobt die austauschbare Sohle des Marquis (zirka 200 Euro). „Er passt vielen Pferden mit ovalen, aber auch steilen Hufen.“ Der Marquis ist für ihn der ovalste Schuh auf dem Markt. „Seine Schale ist aus Carbon. Die ist so gut wie unkaputtbar“, sagt Jung. „Er ist wegen der vielen Schrauben, Gewinde und Metallteile aber wesentlich schwerer als andere Hufschuhe.“ Aus Sorge, der Schuh könne mit seine vielen Teilen kaputtgehen, greift Silke Sigle bei Wanderritten sicherheitshalber zum Easyboot Glove. Die erfahrene Hufschuh-Reiterin weiß, wo allerdings jedes Modell seine Schwachstelle hat: „Die vorderen Hufschuhe sind schneller durch als die hinteren.“

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Wolfer
Bei Ausritten sorgen auch Hufschuhe für festen Halt.

Hufschuhe sollte ein Profi anpassen

Bernd Jung möchte Reitern bei der Suche nach Hufschuhen Hilfe vor Ort bieten und bildet in Seminaren Hufschuh-Experten aus. Denn wen können Reiter um Rat fragen, wenn sie für ihr Pferd Hufschuhe kaufen möchten? Die Auswahl ist gering. Bernd Jung, der Reiter seit rund elf Jahren in Sachen Hufschuhe berät, stellte fest, dass es in Deutschland zu wenige Fachleute mit entsprechendem Wissen gibt. „Außerdem hörte ich von Reitern immer wieder den Wunsch nach einer Beratung vor Ort“, sagt Bernd Jung. Deshalb bildet er seit 2010 in speziellen Kursen Hufbearbeiter zum „Hufschuhe Coach“ aus. Vorkenntnisse in Anatomie und Hufbearbeitung sind Voraussetzung.

„Mein Ziel ist es, den Reitern einen Pool an Hufschuh-Experten zu bieten, so dass sie in ihrem Umkreis qualifiziert beraten werden können.“ Bernd Jung ist wichtig, dass für das Pferd der optimale Schuh gefunden wird. Und das vor Ort. „Das spart Zeit und Geld. Lästige Umtauschaktionen bleiben dem Kunden erspart, und er wird mit der Entscheidung, ob der Hufschuh passt, nicht allein gelassen.“ Der Coach beurteilt neben der Passform auch das Laufverhalten des Pferds mit Schuh und erklärt dem Reiter den Umgang. Bei ihm kann der Pferdebesitzer den Schuh dann auch kaufen.

Mittlerweile hat Bernd Jung 24 Hufschuh-Experten ausgebildet. Die Liste finden Sie auf seiner Homepage unter www.hufcheck.de. Dorthin können Sie sich auch wenden, wenn Sie Interesse an den Seminaren zum Coach haben.

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Lisa Rädlein
Korrekter Schliff: Hufschuhe passen am besten, wenn die Hufe Ihres Pferds stets top gepflegt und symmetrisch sind.

Profi-Tipp: Erst Huf vermessen dann Schuh kaufen

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Kristina Glaser
Erst messen, dann kaufen.

Bevor Sie Hufschuhe kaufen, müssen Sie den Huf korrekt vermessen. Am besten mit Lineal oder Zollstock. Der Huf muss frisch ausgeschnitten sein. Nehmen Sie dazu den Huf auf. „Stellen Sie ihn auf keinen Fall auf ein Blatt Papier und umranden das Horn. Das ist zu ungenau“, sagt Bernd Jung. Um die Länge zu ermitteln, messen Sie von der Zehenspitze bis zur breitesten Stelle des Strahls – nicht bis zum Trachtenende. Nur so sind untergeschobene Trachten zu berücksichtigen. „In den wenigsten Fällen liegen Trachtenenden und die breiteste Stelle des Strahls auf einer Linie“, sagt Jung. Die Breite des Hufs erhalten Sie, indem Sie den Zollstock an der breitesten Stelle des Hufs anlegen.

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