Lisa Rädlein

Tierschutz;: Rom schafft Pferdekutschen ab

Rom verbannt Pferdekutschen von den Straßen Tierschutz: Rom schafft Pferdekutschen ab

Die italienische Hauptstadt Rom fällt eine Entscheidung zugunsten der Kutschpferde: Die umstrittenen Pferdekutschen, die so genannten "Botticelle", dürfen nicht mehr durch die Straßen fahren, sondern nur in ausgewählten Parks. Außerdem gibt es ein generelles Fahrverbot bei Temperaturen über 30 Grad Celsius.

"Ein historischer Meilenstein" sei die neue Regelung, die Italiens Hauptstad Rom zum Schutz ihrer Kutschpferde auf den Weg gebracht hat, so Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi. Über die Pferdekutschen, die so genannten "Botticelle", gab es jahrelangen Streit. Künftig müssen die Pferde keine Touristen mehr von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten kutschieren. Nur noch in drei großen Parkanlagen dürfen unter bestimmten Bedingungen noch Kutschen fahren.

Die Tiere müssen regelmäßige Pausen haben und nach sieben Stunden Feierabend machen. Bei Temperaturen, die 30 Grad Celsius übersteigen, sind Kutschfahrten verboten.

Die Kutscher dürfen zudem nur noch bestimmte Pferderassen nutzen. Die Tiere müssen Pausen und nach sieben Stunden Feierabend machen. Bei Temperaturen über 30 Grad dürfen die Kutschen gar nicht fahren. Regelmäßige Untersuchungen durch Tierärzte sind vorgesehen.

Bei Verstößen gegen die neuen Regeln drohen den Kutschern Geldstrafen bis 500 Euro oder der Entzug ihrer Lizenz.

Laut der Zeitung "Corriere della Sera" gibt es in Rom noch 21 Kutscher mit einer offiziellen Lizenz. Sie sollen als Ausgleich nun eine Taxi-Lizenz beantragen können.

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