TREC-Kurs: Wanderreiten mit Gelände-Prüfung - Orientierungsritt

Übung 2: Slalom

Wenn Wanderreiter sich im Wettkampf messen, müssen sie auch einen Orientierungsritt und Hindernisse meistern. Doch wie fein wird beim TREC-Kurs geritten?
Foto: Ingo Reimer Trec Reiten Trail Gelände

TREC-Trainerin Rainhild Wenzel zeigt die Hilfen.

Beim Slalom stehen sechs Pfähle oder Hütchen im Abstand von fünf Metern auf einer Linie. Der Reiter kann die Gangart frei wählen, muss diese dann allerdings auch beibehalten. Pariert das Pferd während des Slaloms durch, gibt‘s Abzüge.

Im Galopp kann der Reiter am meisten punkten. Dafür muss das Pferd rittig sein, damit fliegende Wechsel zwischen den Kurven oder enge Wendungen im Außengalopp gelingen. Davon sind Hove und ich weit entfernt und reißen sogar im Trab ein Hütchen um.

Auch die anderen fünf Kursteilnehmer patzen. Rainhild Wenzel greift ein: "Nehmen Sie die jeweils innere Hand zum Abwenden nach innen." So gelingt das Manövrieren besser.

Die drei Disziplinen beim TREC

Der Orientierungsritt ist das Herzstück. Hier gilt es, nach Karte und Kompass zu reiten und bis zu 40 Kilometer im vorgegebenen Tempo zu bleiben – bergauf wie bergab.

Bei der Rittigkeitsprüfung müssen die Pferde in einer zwei Meter breiten Gasse 150 Meter lang so langsam wie möglich galoppieren und zügig Schritt gehen.

In der Geländeprüfung müssen die Paare Naturhindernisse meistern und Geschicklichkeitsaufgaben bewältigen, die ihnen bei jedem Ausritt begegnen könnten.

Kontakt
Rainhild Wenzel
Rosenhof
54422 Züsch
Tel. 06503-980520
www.reiten-rosenhof.de

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23.08.2012
Autor: Cathrin Flößer
© CAVALLO
Ausgabe 09/2011