Test: 3 Pferde und Bioresonanz

Calli hat kein Kotwasser mehr

Foto: Lisa Rädlein
Der dritte Patient nimmt die Bioresonanztherapie gut an, doch nach dem ersten Termin bemerkt die Besitzerin noch keine großen Veränderungen.

Verdauungsprobleme und Lustlosigkeit sind die Hauptbeschwerden von Wallach Callando, die seiner Besitzerin bekannt sind. Zwischen dem ersten und zweiten Bioresonanztermin hatte das Pferd eine leichte Vergiftung; ebenso wie Testpferd Juli. Kann Therapeutin Karin Seeberger helfen?

Die Diagnose: Karin Seeberger testet mit dem Bioresonanzgerät den Allgemeinzustand des Pferds. „Seine Verdauung ist umgekippt, er scheidet auch gute Stoffe mit aus“, sagt die Heilpraktikerin. Die Werte von Magen und Leber sind schlecht. „Callando fühlt sich, als hätte er einen Kater. Er ist erschöpft und seine Leber muss mehr arbeiten“, resümiert die Therapeutin. Sie meint, das seien die Nachwirkungen der Vergiftung. Was zur Vergiftung geführt hat, spuckt das Gerät nicht aus.

Loading  

Karin Seeberger diagnostiziert bei Calli zudem einen unausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt, was am hohen Stresslevel liegen könnte. „Deshalb sind die Leberwerte erhöht, was man auch an Callis geschwollener Zunge sieht.“ Sie stellt zudem Durchblutungsstörungen fest: Calli ist kalt am Bauch, obwohl er in der warmen Sonne steht. Die Besitzerin soll darauf achten, wie sich das entwickelt.

Wie reagiert Calli auf die Therapie? Karin Seeberger will nun die negativen Zellschwingungen ausgleichen. Calli ist währenddessen entspannt, seine Unterlippe ist auf Höhe der Oberlippe. „Das sehe ich bei ihm eher selten, das Maul ist oft etwas verkniffen“, sagt seine Reiterin. Laut der Heilpraktikerin geht der Schimmel mit Kotwasser und Selbstvertrauen „in Resonanz“. „Das bedeutet, dass er die Heilung annimmt“, sagt sie. „Ich kann nur ausgleichen, was der Patient annimmt.“

Wie entwickelt sich Calli? Bereits am Abend fühlt sich Calli nicht mehr kalt an. Seine Durchblutung bessert sich deutlich, was auch mehrere Wochen später anhält. Zudem ist das Kotwasser fast verschwunden – das immer ein Dauerbrenner war.

Die Besitzerin beobachtet, dass die Zunge schmaler geworden ist. Beim Reiten und Spazierengehen zeigt Calli mehr Freude. Er bewegt sich dynamischer.

Fazit: Nach der ersten Behandlung hatte die Besitzerin bei Calli kaum Veränderungen festgestellt. Nach dem zweiten Termin zeigen sich bei ihm jedoch deutliche Verbesserungen.

09.01.2019
Autor: Alena Brandt
© CAVALLO
Ausgabe 12/2018