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Pferde vor der Kamera: Die Top-Ten der Pferdefilme

Die berühmtesten Pferde des Filmgeschäfts

Pferde als Hauptdarsteller: Als Black Beauty oder Blitz der schwarze Hengst verzauberten sie am Bildschirm Generationen von Zuschauern. Aber wie hießen diese Pferde wirklich? Wer waren Ihre Trainer? Hier gibt es die Fotos und Filmtrailer zu den spannenden Pferdegeschichten. Wer ist Ihr liebster Pferde-Star?

Der Film
Schurken und Schrecken gab es im Wochentakt: Der Rappe Black Beauty schwebte in der gleichnamigen 70er-Jahre-Serie ständig in Gefahr. Er wurde vergiftet, entführt und sollte einmal sogar erschossen werden. Das Pferd und seine menschliche Familie meisterten jedoch spielend alle Ungereimtheiten ihres TV-Lebens. Die Serie wurde in England gedreht. Welches Pferd stand wirklich hinter der Kamera?

Die Handlung
Black Beauty ist der Mittelpunkt der Familie von Landarzt Dr. Gordon. Black Beauty erlebt zusammen mit seiner Reiterin Vicky Gordon viele Abenteuer. Sie entgingen Kidnappern, Betrügern und Fallenstellern. Black Beauty ist ein Rappe mit einem weißen Stern auf der Stirn.

Das Pferde-Double
Laut Zeitungsberichten hieß das Pferd, das als Black Beauty bekannt wurde, ein siebenjähriger Wallach namens Black Jet. Die Darsteller erzählen jedoch, dass sich mehrere Pferde die Rolle des Black Beautys geteilt haben. Der Pferdetrainer der TV-Serie war Reg Dent. Sein Hof lag direkt neben dem Drehort.

Filmpferde: Pilgrim – „Der Pferdeflüsterer“

Der Film:
Pilgrim und seine junge Reiterin Grace(Scarlett Johannsen) haben einen schweren Reitunfall.Pferd und Reiterin sind traumatisiert.

Die Handlung:
Annie(Kristin Scott Thomas), die Mutter von Grace sucht Hilfe beim Pferdeflüsterer Tom Booker (Robert Redford). Dieser arbeitet mit dem Pferd und Grace. Und Annie und Pferdeflüsterer Tom verlieben sich. Am Ende heilt der Pferdeflüsterer die Seele des Wallachs Pilgrim und des Mädchens. Als Annies Ehemann zu Besuch kommt, müssen alle eine Entscheidung treffen.

Das Pferde-Double:
Der Wallach gehört im richtigen Leben Buck Brannaman. Das Vorbild für den Film. Robert Redford schaute ihm zur Vorbereitung auf die Dreharbeiten sogar bei der Arbeit zu. Er ist ein Fuchshengst und imwahren Leben ganz brav. Für den Film wurde er geschminkt mit Make-Up und so in den bösen Pilgrim verwandelt.

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Robert Redford zähmt im Film "Der Pferdeflüsterer" das Pferd Pilgrim.

Filmpferde: Spirit – Der wilde Mustang

Der Film:
Spirit lebt ein freies Mustangleben in der Prärie, bis das neugierige Pferd von Cowboys entführt wird. Doch das Zeichentrickpferd setzt alles daran, seine Freiheit zurück zu erlangen.

Die Handlung:
Mit dem indianerjungen Little Creek flieht er in dessen Dorf. Prompt verliebt sich der Hengst in die Paint Stute Rain.Doch die Cowboys sind Spirit auf der Spur. Zusammen mit Little Creek muss er zahlriche Abenteuer bestehen.

Das Pferde-Double:
Spirits Vorbild ist der Kiger Mustang Donner. Die Rasse Kigers wurden erst 1977 in Oregon zufällig entdeckt. Der 1955 geborene Donner gehörte einem Mustangzüchter. Er verkaufte das Pferd für eine unbekannte Summe an Dreamworks. Der Falbe ist 1,50 Meter groß. Für die Produktion musste er stunbdenlang posieren, damit das Filmteam ihn realistisch abzeichnen konnte. Später lebte Donner in einem Naturreservat in Kalifornien.

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Das Filmteam und der echte Spirit namens Donner, der für die Figur gezeichnet wurde.

Filmpferde: Der schwarze Hengst Blitz

Der Film:
Die Abenteuer von Blitz, dem schwarzen Hengst, lockten Millionen Zuschauer ins Kino. Noch spannender als die Filme, waren die Dreharbeiten. Die Story stammt vom amerikanischen Autor Walter Farley und kam 1976 in die kinos.

Die Handlung:
Es geht um den schwarzen Hengst Blitz und seine Freundschaft zum Jungen Alec Ramsay. Nach einem Schiffbruch, der Strandung auf einer einsamen Insel und der Rettung, nimmt das Leben von Pferdetrainer henry Daily eine Wendung. Er trainiert den schwarzen Hengst Blitz mit dem Jungen Alec. Bald gewinnt Blitz die bedeutendsten Pferderennen und wird zum Star.

Das Pferde-Double:
Der Araberhengst Cass Ole ist der wahre Blitz. Casso Ole war mit 1,52 Zentimeter Stockmaß eigentlich zu klein für die Rolle des großen, starken Blitz. Der Rapphengst gehörte Dr. Leo Cuello und hatte in den 1970 ern bereits eine beachtliche Schaukarriere hinter sich. Für die Dreharbeiten kämpfte er gegen importierte Cobras. Das Filmpferd an die Schlangen zu gewöhnen, war laut seinem Trainer kein Problem.

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Die Dreharbeiten zum Film fanden auf Sardinien statt. Hier sitzt Kelly Reno auf Filmpferd Cass Ole.

Filmpferde: Dreamer – Ein Traum wird wahr

Der Film:
Ein Galopper mit gebrochenem Bein ist eigentlich ein Fall für den Abdecker. Zum Glück für das Rennpferd Sonador gibt es Cale Crane. Das Mädchen hat einen Traum: Sonador wieder zum Laufen zu bringen.

Die Handlung:
Der amerikanische Traum sieht anders aus. Der Pferdetrainer Ben Crane ist arbeitslos und seine Farm ist überschuldet. Der einzige Lichtblick ist ein Rennpferd mit gebrochenem Vorderbein: Dreamer. Die zehnjährige Tochter des Galoppertrainers hat eine ganz besondere Beziehung zu dem Pferd. Sie verfolgt hartnäckig den Traum, dass Dreamer wieder Rennen laufen soll. Das Training beginnt und zeigt bald erste Erfolge. Die Stute wird immer besser. Kann sie auch das entscheidende Rennen gewinnen und ihren Besitzer aus der Krise helfen?

Das Pferde-Double:
Einer der Darsteller von Dreamer ist der Vollblut-Wallach Sonador. Er sprintet aus den Startboxen und stammt von Mr. Prospector, einem erfolgreichen Galopper, ab. Weiterer pferdige Darsteller waren ddie Wallache Habor Mist und Go John. Harbor Mist mimt Dreamermit gebrochenem Bein, Go John trottet dem Mädchen auf Schritt und Tritt hinterher.

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Die Stute Dreamer mit ihrer jungen Reiterin und Pferdetrainer Ben.

Filmpferde: Winnetou und sein Pferd Iltschi

Der Film:
Winnetou und sein schwarzer Hengst Iltschi reiten bei Karl May in eine Gaststube und springen über Bänke und Tische. Indianer-Häptling Winnetou und sein Freund Old Shatterhand bestehen im Wilden Westen zahlreiche Abenteuer mit ihren Pferden Iltschi und Hatatitla.

Die Handlung:
Winnetou ist der edle, gute Indianer. Sein weißer Freund Old Shatterhand begleitet ihn bei allen Schwierigkeiten.

Das Pferde-Double:
Während der Dreharbeiten für die Karl-May-Filme im jugoslawischen Karst kämpfte die Crew gegen heftige Fallwinde, sortierte untergeschmuggelte Ponys aus den Filmpferden und schickte Winnetou in die Lehre zu Old Shatterhand: Der Indianerhäuptling mußte nämlich erst noch reiten lernen. Lex Barker, der Old Shatterhand spielte, war ein guter Reiter. Pierre Brice, der Winnetou hingegen konnte kaum reiten. Und er musste auch noch ohne Sattel aufs Pferd.

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Filmpferde: Samuraj – Rivalen der Rennbahn

Der Film:
Intrigen, Leidenschaft und schnelle Pferde. Das zeigt die Serie „Rivalen der Rennbahn“. Aus Rennpferd Mazzoni wurde als Filmpferd Samuraj ein Publikumsliebling. Dabei war der Galopper im wahren Leben nicht gerade ein Überflieger.

Die Handlung:
Adlige Snobs, schwerreiche Scheichs, vom Sport besessene Jockeys. Die Serie ließ Ende der 80 er Jahre nichts aus. Doch der Star war Rennpferd Samuraj. Der erfolgreiche Jockey Christian Adler landet durch einen Sturz fast im Rollstuhl. Dann kauft er das Rennpferd Samuraj. Das Pferd soll seinen verschuldeten Rennstall retten. Aber Intrigen machen es Pferd und Besitzer nicht leicht auf den Siegespfad zu kommen.

Das Pferde-Double:
Der Drehort für die Serie war das Gestüt Schloss Itlingen im münsterländischen Ascheberg-Herbern. Der pferdige Filmstar musste wochenlang für die Dreharbeiten aus dem Training genommen werden. Also entschied man sich für einen Fuchs, der nicht so viel konnte, aber umgänglich war. Er gewann zwar ein paar Rennen, schaffte aber nie den großen Durchbruch.

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Thomas Fritsch als Christian Adler mit Mazzoni als Samuraj.

Filmpferde: Kleiner Onkel – Pippi Langstrumpf

Der Film:
Die Tupfen waren falsch, die Gemütsruhe echt: Schimmel Bunting war das Pferd, das den „Kleinen Onkel“ in den Pippi-Langstrumpf-Verfilmungen spielte. Kleiner Onkel ist das Pferd von Pippi Langstrumpf.

Die Handlung:
Die kleine Pippi lebt allein in ihere Villa Kunterbunt. Mit den nachbarskindern Tommy und Annika erlebt sie zahlreiche Abenteuer. Pippi Langstrupf hat ein Pferd namens Kleiner Onkel und einen Affen namens Herr Nilsson. Kleiner Onkel lebt mit Pippi im Haus und macht allen Schabernack mit.

Das Pferde-Double:
Während Pippi-Darstellerin Inger Nilsson fast 40 Jahre später immer noch mit ihrem Ruhm als Kinderstar kämpft, verschwand Bunting in der Versenkung. Der Wallach wude 1961 geboren und per Zufall als Filmpferd entdeckt. Er war 1,58 Meter groß und ein schwedisches Warmblut. Er war sehr freundlich zu Kindern, was für die Dreharbeiten wichtig war. Bunting war nur ein Schimmel. Die Tupfen wurden ihm für die Dreharbeiten aufgemalt. Zur Fellpflege brachte das Filmteam Bunting regelmäßig in die Autowaschanlage einer Tankstelle. Die Maschinen waren allerdings dabei ausgestellt. Aber der Wallach genoss die Bäder!

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Nur ein Double: Den echten Kleinen Onkel hätte die kleine Pippi nicht stemmen können.

Filmpferde: Fury – Topverdiener Hollywoods

Der Film:
Der schwarze Hengst Fury hieß in Wirklichkeit Highland Dale und war das bestbezalte Pferd Hollywoods. Die amerikanische Fernseh-Serie Fury geht auf den gleichnamigen Roman von Alber F. Miller zurück.

Die Handlung:
Fury heißt übersetzt Wut. Der Waisenjunge Joey reitet den wilden Mustang Fury. Zusammen bestehen die beiden viele Abenteuer.Fury hört auf seinen Namen. Wenn der Junge ihn laut in die Prärie hinaus ruft, kommt er sofort laut wiehernd angaloppiert. (Anmerkung der Redaktion: Warum wiehern Pferd im Film sobald sie ins Bild kommen? Tun sie im echten Leben nicht ständig)

Das Pferde-Double:
Highland Dale wurde 1945 auf einer Farm in den USA geboren. Ein Pferdetrainer entdeckte seine Talente und trainierte ihn. Highland Dale spielte Fury in der Serie von 1955 bis 1960. Er erreichte Kultstatus, erhielt sogar Fanpost und wurde zum berühmtesten und am besten bezahlten Pferd Hollywoods.

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Filmpferde: „Gefährten“ – Ein Pferd im Krieg

Der Film:
Der neue Film von Steven Spielberg „Gefährten“ erzählt die Geschichte von Pferd Joey und seine besondere Beziehung zum Jungen Albert im ersten Weltkrieg.

Die Handlung:
Der erste Weltkrieg wird über die Geschichte des Pferds Joey erzählt – eine Odyssee aus Freude und Leid, bewegenden Emotionen und großem Abenteuer. Die Reise des Pferdes auf seinem Weg durch den Krieg illustriert, wie das Pferd die Leben zahlreicher Menschen inspiriert und verändert, denen es unterwegs begegnet.

Interview mit dem Pferdetrainer von Filmpferd Joey Bobby Lovgren:

CAVALLO: Was macht ein gutes Filmpferd aus?
LOVGREN: Für „Gefährten“ hatten wir zehn Pferde, die das Hauptpferd Joey darstellten: Fohlen, Reitpferde und Spezialisten wie mein Stuntpferd Finder. Er spielte schon in der TV-Serie „Wildfire“ mit und ist auf Freiheitsdressur spezialisiert. So ein Pferd ist ein echter Darsteller, der Emotionen wie etwa Angst auf Abruf zeigen kann. Ansonsten muss ein Filmpferd arbeitswillig, ruhig und vor allem sicher sein.
CAVALLO: Welche Rolle spielen Computereffekte?
LOVGREN: Eine kleinere, als man denkt. In einer Szene rennt Joey durch einen Schützengraben, springt auf einen fahrenden Panzer und rennt durch Stacheldraht. Das war alles echt: der Graben, die Menschen und der Panzersprung.
CAVALLO: Das soll ganz ohne Tricks gehen?
LOVGREN: Der Stacheldraht war so konstruiert, dass er das Pferd nicht verletzen konnte. Der Panzer war original, ein Riesending. Er fuhr beim Dreh nur nicht, sondern stand still.

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CAV Gefährten Kino Film Interview
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Albert will sein Pferd Joey nicht weggeben und hält sich verzweifelt an ihm fest.

Fotostrecken: Filmpferde-Training, Apportieren, Bodenarbeit, Stunts

Pferde am Set: Stuntreiterin Suzanne Struben

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Bodenarbeit: Freestyle-Festival Senniana

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Training: So lernt Ihr Pferd apportieren

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Trickreiten: Stuntman Bertrand Triguer und seine Pferde

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