TREC-Kurs: Wanderreiten mit Gelände-Prüfung - Orientierungsritt

Übung 3: Stangen tauchen

Wenn Wanderreiter sich im Wettkampf messen, müssen sie auch einen Orientierungsritt und Hindernisse meistern. Doch wie fein wird beim TREC-Kurs geritten?
Foto: Ingo Reimer Trec Reiten Trail Gelände

Kopf einziehen: Die Holzlatten simulieren tief hängende Äste.

Die schmalen Holzlatten, die tief hängende Äste simulieren, sehen ganz einfach aus. Ich ziehe den Kopf ein, strecke aber den Hintern in die Höhe – und schon purzeln alle Stangen zu Boden. Null Punkte. Das Hindernis ist knifflig: Gerade mal 20 Zentimeter Luft liegen zwischen Widerrist des Pferds und Balken.

"Sie müssen seitlich abtauchen", erklärt Trainerin Wenzel. Fürs Pferd ist das nicht einfach, weil das Reitergewicht auf einer Seite hängt und so die Balance stört. Nach kurzer Zeit haben wir den Dreh aber raus und meistern die Übung im vollen Galopp. Spaß pur unterm Hindernis.

Die drei Disziplinen beim TREC

Der Orientierungsritt ist das Herzstück. Hier gilt es, nach Karte und Kompass zu reiten und bis zu 40 Kilometer im vorgegebenen Tempo zu bleiben – bergauf wie bergab.

Bei der Rittigkeitsprüfung müssen die Pferde in einer zwei Meter breiten Gasse 150 Meter lang so langsam wie möglich galoppieren und zügig Schritt gehen.

In der Geländeprüfung müssen die Paare Naturhindernisse meistern und Geschicklichkeitsaufgaben bewältigen, die ihnen bei jedem Ausritt begegnen könnten.

Kontakt
Rainhild Wenzel
Rosenhof
54422 Züsch
Tel. 06503-980520
www.reiten-rosenhof.de

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23.08.2012
Autor: Cathrin Flößer
© CAVALLO
Ausgabe 09/2011