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CAVALLO-Reitschultest

Drei Reitschulen auf der Zollernalb im Test

Auf der Zollernalb begegnet Testerin Miriam Kreutzer einem sensiblen Araber, verliert auf einem Hafi
 die Kontrolle und lernt schließlich einen feinen Muskelprotz kennen.

Reitschule im Test: Reiten mit DS

Auf dem Neuweiler in Albstadt stehe ich vor verschlossener Tür. Der Stall wirkt wie ausgestorben, aber ich bin auch noch vor der Zeit, und pünktlich um 10 Uhr rollt meine Reitlehrerin mit dem Auto an. Es ist Désirée Stanojevic, die ihr Pferd hier auf dem Bauernhof stehen hat und zwei weitere auf anderen Höfen. Kann unter diesen Voraussetzungen guter Unterricht stattfinden? Auf dem Hof wohnen zurzeit nur zwei Pferde. „Die Hofbesitzerin schafft nicht mehr“, erklärt die Reitlehrerin. Den beiden Wallachen Samurei und Nico geht es bestens, sie stehen jeden Tag auf einer Weide mit Unterstand, spielen Fangen und buckeln über die Wiese, als wir sie holen.

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Reitschultest Drei Reitschulen auf der Zollernalb im CAVALLO-Test
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Samurei ist ein freundlicher, 21-jähriger Araber-Mix.

Ich reite heute Samurai, einen 21-jährigen Araber-Mix. Er kommt sofort auf uns zu und lässt sich aufhalftern. Désirée erzählt, dass sie eigentlich gelernte Buchhändlerin ist und das mit den Pferden immer nebenher gemacht hat. 2005 absolvierte sie eine Ausbildung zur Tierpsychologin, später machte sie den Trainer C und B (Basissport). Inzwischen gehören drei Schulpferde zum Team. Sie zeigt mir jeden Schritt – sogar wie ich das Halfter aufziehen soll, ohne Samurai dabei an den Augen zu streifen. Der Wallach ist ein Sensibelchen.

Reiten auf der Zollernalb

Ich soll ihm nur die Vorderhufe auskratzen, die Hinterhufe wolle sie selbst säubern. „Da braucht er erst Vertrauen zu Fremden“, erklärt sie. Das Fertigmachen gehört hier zur Reitzeit dazu. „Je routinierter man ist, desto länger ist dann die Zeit auf dem Pferd“, erklärt Désirée. Samurai hat älteres, aber sehr gut passendes Sattelzeug und wir gehen zum 20 x 60 Meter großen Reitplatz, wo meine Stunde stattfinden wird.

Der Platz wurde schon länger nicht abgezogen, zwischen dem Sand wächst Gras. Heute ist es regnerisch, aber wir haben Glück, der Himmel reißt auf. Bevor ich aufsteige, soll ich Samurai führen und seine Hinterhand weichen lassen. Dann darf ich aufsitzen und wir beginnen mit der Lenkung. „Du hast dazu drei Augen: deinen Bauchnabel, deine Brust und deine echten Augen“, erklärt die Trainerin. „Dein Bauchnabel zeigt in die Richtung, wo du hinreiten möchtest.“ Dieses Bild klappt gut und Samurei lässt sich sehr gut wenden.

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Der Unterricht findet auf dem großen Reitplatz statt.

Dann soll ich in jede Ecke tief reinreiten und dabei das Pferd mit dem inneren Bein an den äußeren Zügel treiben. Samurei ist sehr fein zu reiten, entzieht sich aber anfangs der Anlehnung und verkriecht sich. Ich soll mit dem Absatz nach unten durchfedern und immer wieder am inneren Zügel loslassen. Désirée Stanojevic korrigiert Feinheiten an meinem Sitz, lässt mich traben und galoppieren. Beim Angaloppieren komme ich zunächst nicht so gut mit meinen Hilfen durch, nach zwei Versuchen klappt es aber schließlich sehr gut.

Was mich beim Reiten stört, sind tief hängende Äste am Reitplatz. Ich muss immer wieder den Kopf einziehen, damit sie mir nicht ins Gesicht peitschen. Hier sollten die Bäume mal wieder geschnitten werden. Dann ist meine (kostenlose) Schnupperstunde vorbei. „Wenn du möchtest, darfst du den Schulpferden was ins Kässle spenden“, sagt Désirée Stanojevic, die sich mit ihrer Stunde alle vier Hufeisen verdient hat. Normalerweise kostet eine Einzelstunde 29 Euro. Ich spende 10 Euro fürs Schulpferd und schau mir den Betrieb genauer an.

Bewertung

Die beiden Pferde stehen den ganzen Tag auf der Weide mit einem Offenstall, in dem Heu wartet. Nur nachts stehen sie in einer sehr großen Innenbox. Sie ist am Testtag noch nicht gemistet, jedoch stehen die Pferde auch nicht drin. Das Sattelzeug passt und Samurei hat gepflegte Hufe. Drei Hufeisen für Pflege und Haltung.

Zum Betrieb: Am Reitplatz stören Äste und er sollte abgezogen werden. Eine Reithalle gibt es nicht. Ich gebe dem Betrieb zweieinhalb Hufeisen.

Samurei startet nach meiner Reitstunde zu einem Ausritt mit dem nächsten Schüler. Weil er etwas fremdelt und die Hinterhufe nicht gibt, ziehe ich ihm ein halbes Hufeisen ab. Ansonsten ist er ein tolles, fein ausgebildetes Lehrpferd. Als ich ins Auto steige, zieht starker Wind auf und kurze Zeit später prasselt ein Regenschauer runter. Glück gehabt!

Kontakt

Reiten mit DS, Auf Neuweiler, 72461 Albstadt
Telefon: 07432 / 200 95 24 www.schuler-pferd-hund.de

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In den großen Innenboxen stehen die Pferde nur nachts.

Reitschule im Test: Reit- und Fahrverein Trochtelfingen

Schulpferd Nathan war bis vor ein paar Minuten noch sehr triebig. Als ich eine Gerte bekomme, ändert sich das schlagartig. Und als ich ihm später die Hilfe zum Galopp gebe, stürmt er los und ich kann ihn zunächst nicht mehr bremsen. Na, das kann ja heiter werden! Wird der freche Haflinger am Ende ohne Hufeisen abschneiden?

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Schulpferd Nathan ist ein etwa 15-jähriger Wallach, der dem Verein geschenkt wurde.

Der Reit- und Fahrverein Trochtelfingen liegt etwas außerhalb und ist picobello gepflegt. Zur Anlage gehört ein großer Rasenspringplatz, ein Außenplatz, eine Reithalle und Weiden. Aber kaum Pferde – wie kommt das? „Das war bis vor ein paar Jahren eine reine Trainingsanlage“, erklärt Simone Daigler, die mir heute beim Fertigmachen hilft. Erst vor sieben Jahren wurden die zehn Boxen gebaut, von denen noch einige leer stehen. Hier sind die drei Schulpferde untergebracht sowie etwa fünf Pensionspferde. „Wir organisieren gerade den Reitunterricht neu und haben neben den beiden Haflingern ein neues Schulpferd dazubekommen“, erklärt Simone.

Ich darf heute Nathan reiten, der zusammen mit seiner Mutter Marina dem Verein von einem Mitglied geschenkt wurde. Wie alt Nathan ist, weiß keiner genau, er wird auf 15 geschätzt. Simone Daigler erkundigt sich nach meiner Reiterfahrung und ich sage, dass ich sattelfest in allen Gangarten bin. Nathan ist brav im Umgang, lässt sich gerne putzen und Hufe kratzen. Auch das Satteln ist kein Problem. Dann geht es in die Reithalle, wo Regina, die Schwester von Simone, wartet. Sie gibt heute Unterricht. Neben mir ist eine weitere, externe Reiterin mit Hänger und Pferd angereist. Regina, deren Nachname ich nicht erfahre, hat keinen Trainerschein. Sie ist früher bis A gesprungen und bis L Dressur geritten. „Ins Unterrichten bin ich so reingerutscht“, sagt sie.

Wir sollen im Schritt mit großen Zirkeln beginnen. Nathan lässt sich gut lenken und nimmt meine Gewichts- und Schenkelhilfen gut an. Leider legt er sich auf meine Hand und streckt die Zunge raus. Ich habe Probleme mit dem Sattel, der immer wieder nach rechts rutscht und ich muss immer wieder links den Bügel tief treten, damit er wieder gerade wird. Und das, obwohl der Gurt am Bauch schon sehr fest ist. Weil Nathan in letzter Zeit an der Tür gescheut hatte, soll ich ihn mit großen Volten beschäftigen, was gut klappt. „Achte darauf, am inneren Zügel nachzugeben, sobald er sich gut stellt.“ Nathan hängt mir zunächst auf der inneren Hand, was nach und nach besser wird. Dann dürfen wir antraben und im Trab große Wendungen reiten.

Nachdem ich eine Gerte dabei habe, geht Nathan fleißig vorwärts. Danach darf ich mich an Schenkelweichen versuchen, was sehr gut klappt und Nathan locker werden lässt. Beim Angaloppieren geht er mir an der offenen Zirkelseite durch. Ich kann ihn erst in der nächsten Ecke wieder durchparieren und muss dazu heftig am Zügel ziehen. Regina lässt mich auf den Zirkel kommen und an der offenen Zirkelseite Schulterherein reiten. „Damit er mehr aufs Hinterbein kommt“, sagt sie. Dann soll ich es nochmal probieren mit dem Galopp. Es klappt besser und Nathan galoppiert ruhig und gesetzt an. Doch die Freude hält nicht lange, beim nächsten Versuch zischt er wieder los.

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Der Stalltrakt hat zehn Boxen. Hier leben Schul- und Pensionspferde.

Bewertung

Dieses Mal reite ich ihn zwecks Notbremse vor die Bande. Wir arbeiten im Trab weiter und da habe ich auch ein gutes Gefühl. Nathan ist gut ausbildet, lässt sich in Schritt und Trab fein reiten und beherrscht Lektionen wie Schulterherein. Für schwache Reiter ist er ungeeignet. Ich gebe ihm ein Hufeisen, weil er mehrfach durchging.

Reginas Unterricht ist sehr gut aufgebaut, sie passte sich schnell an mein Können an und hatte immer die richtige Übung parat. Schade, dass sie dabei kaum Hintergründe und Zusammenhänge erklärt. Ich gebe ihr zweieinhalb Hufeisen. 15 Euro habe ich für den Unterricht bezahlt. Wer regelmäßig reitet, muss in den Verein eintreten, was 80 Euro im Jahr kostet.

Der Betrieb bietet tolle Möglichkeiten mit Reithalle, Spring- und Dressurplatz sowie weitläufigem Ausreitgelände. Wer sein Pferd einstellen möchte, muss es selbst versorgen. Die Anlage ist tipptopp gepflegt und Anfragen zu Reitstunden gut organisiert. Dafür notiere ich vier Hufeisen.

Nathan lebt in einer Innenbox, die groß genug und sauber gemistet ist. Er kommt täglich auf die Weide und ist in einem guten Futterzustand. Was nicht passt, ist sein Sattel. Als ich es bei Simone anspreche, ist sie offen für die Kritik. „Da muss ein Sattler kommen“, sagt sie. Ich gebe zweieinhalb Hufeisen für Pflege und Haltung und fahre weiter zum nächsten Hof.

Kontakt

Reit- und Fahrverein Trochtelfingen, Hennenstein, 72818 Trochtelfingen
Telefon: 07124 / 14 12 www.reitverein-trochtelfingen.de

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Der Stall wurde erst vor etwa sieben Jahren gebaut.

Reitschule im Test: Schweitzer Hof – JP Reining Horses

Früher hatte Jürgen Pieper vom Schweitzer Hof einen soliden Beruf als Maschinenbautechniker. Heute betreibt er einen Pensions- und Trainingsstall für Westernpferde. Wie kam es dazu? Und wie gut unterrichtet der Westernreiter ohne Trainer-Lizenz? 
Er kam durch seine Freundin vor mehr als 20 Jahren zum Westernreiten, war selbst im Reining sehr erfolgreich. Auf dem Schweitzer Hof, den er heute selbst führt, war er zuerst Einsteller und wurde 2001 gefragt, ob er ihn übernehmen wolle. Seither führt er den Betrieb als Pensions- und Trainingsstall. Auf drei seiner eigenen Pferde können Reitschüler Unterricht nehmen. So wie ich.

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Schulpferd Chic Train ist ein 14-jähriger Quarter-Hengst mit Muckis.

Jürgen Pieper sieht aus wie ein echter Cowboy. Die Sporen an seinen Stiefeln klacken bei jedem Schritt. Er erkundigt sich genau, was ich bisher schon geritten bin und ob ich Westernerfahrung habe. Da ich mich als fortgeschrittene Reiterin mit etwas Erfahrung im Westernsattel angemeldet hatte, sucht er Chic Train aus, einen seiner Deckhengste, der auch im Unterricht geht. Chic Train, genannt Chic, ist ein richtiger Muskelprotz. Seine Brust ist breit, sein Hals dick und die Hinterhand (typisch für ein Quarter Horse) extrem ausgeprägt. Chic kam im Alter von anderthalb Jahren direkt aus Amerika, stammt aus einer Cutting- Linie und ist jetzt 14 Jahre alt.

Jürgen Pieper begleitet mich zum Putzplatz und zeigt mir, wie ich mit dem Hengst an anderen Hengsten, Wallachen und Stuten ärgerfrei vorbeikomme. „Einfach weiterlaufen, nicht stehenbleiben“, sagt er. Am Putzplatz darf ich mich mit Chic bekannt machen und ihn fürs Satteln vorbereiten. Was mir auffällt, sind seine ausgebrochenen Hufe. Am Strahl stehen viele losen Fetzen weg. Ich spreche meinen Reitlehrer drauf an. „Ja, der muss zum Schmied, wir haben hier sogar einen im Stall. Er muss ihn dringend machen“, sagt er. Jürgen Pieper zeigt, wie ich den Hengst trensen soll. „Einfach schnell drüberziehen und kein Ding draus machen“, sagt er. Ich frage nach, warum er denn so empfindlich sei.

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Chic Trains Box besteht aus einem Fress- und einem Schlafbereich.

„Wir vermuten, dass er noch in den USA sehr unsanft eingefangen wurde mit dem Lasso.“ An der Ganasche habe er auch noch eine alte Narbe, mit der er nach Deutschland kam. Dann geht es in die Reithalle und Jürgen Pieper steigt als erster auf, weil er mir zeigen möchte, wie er Chic gymnastiziert. Ihm ist eine schnelle Reaktion wichtig. Immer wenn Chic reagiert, gibt er wieder nach. Chic soll den Hals dehnen und dem Schenkel weichen. Mir fällt auf, dass Chic beim Aufnehmen stark mit dem Schweif schlägt und sich unwohl fühlt. Jürgen Pieper fährt den Druck mit Hand und Bein kurz und schnell hoch, lässt Chic dann wieder lang und entspannen. Diese Übung darf ich jetzt auf einem Achter zwischen zwei Pylonen reiten. Chic soll auf dem ersten Kreis den Hals auf Druck meines inneren Schenkels nach innen biegen.

Reicht der Druck des Schenkels nicht, darf ich den inneren Zügel annehmen. Auf dem zweiten Kreis soll ich ihn auf der Volte in Außenstellung reiten, um zu sehen, wie gut er weicht. Chic reagiert sehr fein und braucht wenig Druck. Sein muskulöser Hals ist vom Sattel aus noch beeindruckender als vom Boden. Im Trab und Galopp üben wir den Wechsel zwischen Versammlung und Entspannung. Dazu soll ich immer wieder die Zügel aufnehmen und mit dem Schenkel treiben, bis Chic nachgibt, dann die Zügel wieder nachgeben. Beim Angaloppieren habe ich zunächst Mühe: Chic versteht meine Hilfe als Travers. „Konzentriere dich vor allem auf deinen äußeren Schenkel“, sagt der Reitlehrer.

Bewertung

Es klappt. Chic ist wirklich ein feines Lehrpferd. Er hat keine Hengstmanieren und bis auf seine empfindlichen Ohren ist er im Umgang problemlos. Ich gebe ihm dreieinhalb Hufeisen.

Jürgen Pieper hat mich rundum betreut und mir jede Übung gut erklärt. Sein Unterricht war abwechslungsreich. Er ist auf dem Hof sehr gefragt und muss sich während der Stunde zwei Mal für kurze Gespräche entschuldigen. Im Sattel hätte ich ihn mir feiner gewünscht. Ich gebe ihm zweieinhalb Hufeisen für den 30-minütigen Einzelunterricht, der 30 Euro kostet.

Chic lebt in einer Zwei-Zimmer-Wohnung. Sie besteht aus einem Fressbereich und einem etwa 4 x 6 Meter großen Schlafbereich. Chic kommt laut Jürgen Pieper regelmäßig auf die Weide. Weil seine Hufe ungepflegt sind, gebe ich drei Hufeisen für Pflege und Haltung.

Der Betrieb kann punkten. Es gibt eine Reithalle und einen riesigen Außenplatz. Sogar Rinderarbeit ist mit den hofeigenen Zebus möglich. Ich gebe dem Betrieb drei Hufeisen.

Kontakt

Schweitzer Hof – JP Reining Horses, Laitgai 3, 72379 Hechingen
Telefon: 07471 / 62 27 31 www.pensionsstall-schweitzerhof.de

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Hinter dem großen Außenplatz liegt die 20 x 40 Meter große Reithalle.

So testet Cavallo

Vier Hufeisen gibt es für die besten Schulpferde, Reitlehrer und Ställe. Weil das unbefangene Urteil zählt, testen wir inkognito. Ein schlechtes Essen ist nicht mit der miserablen Laune des Kochs
zu entschuldigen. Für Reitschulen gilt dasselbe: Auch wenn der Reitlehrer sonst besser unterrichtet oder das Schulpferd aus der Nachbarbox rittiger wäre, spielt das für unseren Test keine Rolle – ein neuer Reitschüler wird nicht nochmals den Stall betreten, wenn schon seine erste Stunde danebengeht.

Das CAVALLO-Urteil bezieht sich also nur auf die am Testtag erteilte Reitstunde, die Qualität des getesteten Schulpferds und den Zustand des Hofs zum Test-Zeitpunkt. Deshalb kann die Bewertung durchaus schlechter oder besser ausfallen als das Urteil der Stamm-Reiter dieses Schulstalls.

Schulpferd: Welchen Ausbildungsstand hat es? Wie fein lässt es sich reiten?
Ist es umgänglich oder im Umgang
und beim Reiten gefährlich? Lässt es sich auch von einem Einsteiger putzen, satteln und aufzäumen?

Reitlehrer: Welche Qualifikation 
hat er? Fragt er nach Kenntnissen und Zielen, um dem Schüler das passende Pferd zuzuteilen? Achtet er auf Sicherheit? Vermittelt er den richtigen Umgang mit dem Tier und die Reittheorie? Wie ist der Unterricht aufgebaut? Welcher Umgangston wird gepflegt?

Reitbetrieb: Welche Trainingsmöglichkeiten gibt es? Wie ist der Zustand von Halle und Platz? Wie ist der Zustand des Equipments wie Sattel- und Putzzeug? Wie gut ist der Betrieb organisiert?

Pflege & Haltung: Wie artgerecht ist die Pferdehaltung? Wie gut ist der Zustand von Stall, Weide und Auslauf? Wie ist der Gesundheits- und Futterzustand der Schulpferde? Passen ihnen Zaum- und Sattelzeug? 
Haben sie eigenes Putzzeug?

Hufeisen-Bewertung: In jeder Kategorie werden maximal vier Hufeisen vergeben. Zusätzliche halbe Eisen verbessern die Benotung. Von CAVALLO empfohlen: Dieses Extra-Lob verdienen Reitschulen, die insgesamt mindestens dreizehn Hufeisen haben.

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