Monty Roberts ist tot: Pferdewelt verliert Wegbereiter des modernen Horsemanships

Pferdewelt verliert Wegbereiter des Horsemanships
Monty Roberts ist tot

ArtikeldatumVeröffentlicht am 03.08.2026
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Monty Roberts mit einem braunen Pferd an der Hand
Foto: Dan Tuffs/ gettyimages

Monty Roberts, der mit seiner gewaltfreien Trainingsphilosophie das Horsemanship weltweit prägte, starb am 31. Juli auf seiner Flag Is Up Farms in Kalifornien, begleitet von seiner Ehefrau Patricia. Eine Todesursache wurde bislang nicht bekannt gegeben.

Mit seiner sogenannten Join-Up®-Methode stellte Roberts jahrzehntelang das Vertrauen zwischen Mensch und Pferd in den Mittelpunkt. Statt auf Zwang und Einschüchterung setzte er auf die Körpersprache der Pferde und wollte ihre Kommunikation verstehen und nutzen. Seine Bücher, Demonstrationen und Seminare machten ihn weit über die Pferdeszene hinaus bekannt und brachten ihm den Beinamen "Pferdeflüsterer" ein.

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Auch CAVALLO hat sich immer wieder mit Roberts' Arbeit und ihrem Einfluss auf das moderne Horsemanship beschäftigt. Erst in diesem Jahr beleuchtete ein großer Hintergrundartikel, wie sich die Szene seit den Anfängen mit Monty Roberts weiterentwickelt hat. Dabei wird deutlich: Viele Trainingsansätze haben sich in den vergangenen Jahrzehnten wissenschaftlich weiterentwickelt – die Grundidee eines fairen, pferdegerechten Umgangs bleibt jedoch bis heute prägend.

Obwohl einzelne Methoden Roberts' heute durchaus kritisch diskutiert werden, gilt sein Verdienst als unbestritten: Er hat den Blick vieler Reiterinnen und Reiter auf das Lernverhalten und die Bedürfnisse von Pferden nachhaltig verändert. Mit seinem Tod verliert die Pferdewelt einen der einflussreichsten Wegbereiter des modernen Horsemanships.