Saftfutter für Pferde richtig füttern: Äpfel, Bananen, Karotten, Rote Beete und Zuckerrüben

Mehr zu dieser Fotostrecke: Bananen & Co.: Saftfutter richtig füttern
Saftfutter Karotten
Foto: Colourbox/Lars Kastilan Was steckt drin?
Ein Kilo Möhren enthält zwischen 20 und 60 Milligramm Beta-Carotin, das ist vergleichbar mit Weidegras. Beta-Carotin ist antioxidativ, schützt also Zellen vor Zerstörung. Aus Beta-Carotin bildet der Pferdekörper exakt so viel Vitamin A, wie er gerade benötigt. Es stärkt die Immunabwehr sowie Schleimhäute und Haut. Karotten enthalten außerdem Oligosaccharide; das sind Kohlenhydrate, die Durchfall und Kotwasser vermindern können.

Wie wird gefüttert?
Karotten können Sie roh oder getrocknet als Chips füttern. Vorteile von Chips: Bei trockener Lagerung lange haltbar, schimmeln oder faulen nicht. Wenn Sie frische Möhren füttern, dürfen diese weder gefroren noch angeschimmelt sein; entfernen Sie das Grün.

Wichtig: Nicht klein schneiden, Schlundverstopfung droht. Freizeitpferde bekommen maximal 1 Kilo frische Möhren pro 100 Kilo Körpergewicht am Tag. Bei Chips beachten Sie die Mengenhinweise des Herstellers. Für Pferde mit Stoffwechselstörungen wie Cushing oder EMS sind Möhren kritisch wegen des hohen Zuckergehalts.

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