Hufschlagräumer im Test

Schaufel & Rechen

Hufschlagräumer sollen ausgetretene Spuren im Reitboden im Handumdrehen beseitigen. Wirklich? CAVALLO testete drei Geräte.
Foto: Lisa Rädlein CAVALLO Hufschlagräumer

Da helfen weder Hufschlagräumer noch Bahnplaner: Hallenecken muss man freischaufeln.

Gerät: Klassische Schaufel mit breitem Blatt und Rechen mit Metallzinken.

Zusammenbau: nicht nötig.

Foto: Lisa Rädlein CAVALLO Hufschlagräumer

Beim Harken darauf achten, den Boden nicht zu weit in die Mitte zu verteilen.

Handling:

Stiel anfassen und losschaufeln bzw. harken. Das kann wirklich jeder – vom Reitmädel aus der Ponyklasse bis zum älteren Einsteller in gewienerten Stiefeln. Wie schnell der Hufschlag eben ist, hängt deutlich von Kraft und Kondition ab. Wichtig beim Harken: Bei tief ausgetrampelten Spuren mehrmals harken, dabei nach jeder Runde die Richtung wechseln. Wichtig: Sand wirklich in die Spur harken. Wer mit zu viel Schwung arbeitet, verteilt den überschüssigen Belag sonst nur Richtung Bahnmitte. Das gilt auch beim Wegschaufeln von aufgestautem Sand in den Reitbahnecken.

Fazit:

Beim Harken darauf achten, den Boden nicht zu weit in die Mitte zu verteilen.

Schaufel: je nach Ausführung ab etwa acht Euro aufwärts, Rechen ab zirka sechs Euro; gibt es im Baumarkt, Landhandel oder Online-Versand

08.12.2016
Autor: John Patrick Mikisch
© CAVALLO
Ausgabe 02/2016