Reithelmtest Lisa Rädlein

Aktuelle Reithelme im Test

Reithelm-Test 7 Reithelme im Test

Im großen CAVALLO-Reithelmtest mussten sich sieben aktuelle Modelle beweisen. Nicht alle bestanden die Prüfungen.

Den Kopf schützt jeder Reithelm – oder? Schließlich müssen alle Helme zugelassen werden, heißt: die Prüfungen nach der geltenden Norm bestehen. Ohne dieses Zertifikat dürfen sie nicht verkauft werden. Dass aber nicht jeder Helm gleich gut schützt, zeigte unser aufwändiger Reithelm-Test beim TÜV Rheinland.

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Bestanden oder nicht bestanden? Sieben Reithelme im Test
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Diese Reithelme haben wir getestet

Wir testeten stichprobenartig sieben aktuelle Modelle von

Die Modelle von Casco und Horze kamen kürzlich auf den Markt, die von Uvex und Knightsbridge wurden aktualisiert. Bei der Prüfung beim TÜV Rheinland offenbarten sich zwischen den Testexemplaren deutliche Unterschiede.

Der Abstreiftest: Alle bestanden

Den Abstreiftest – Bestandteil der Norm – bestanden alle Modelle. Hier wurden die Helme auf einem Prüfkopf verschnallt.

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Beim Abstreiftest wird der Testhelm fest auf dem Prüfkopf verschnallt.

Ein Seilzug wurde im Genickbereich befestigt, dann zog ein Gewicht ruckartig daran. Der Helm durfte dabei nicht vom Kopf fallen.

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Anschließend zieht ein Seilzug ruckartig am Helm; der muss auf dem Kopf bleiben.

Das Testmodell von KED schwächelte hier: Es rutschte weit in die "Gesichtspartie" des Prüfkopfs. Die anderen Modelle im Test saßen stabiler.

Die Stoßdämpfung: Simulierter Huftritt

Im Falle eines Sturzes wären also alle Helme auf dem Reiterkopf geblieben. Aber hätten sie diesen auch optimal geschützt? Das zeigte das Herzstück unseres Tests: die Stoßdämpfung. Dafür markierte TÜV-Prüfingenieur Peter Schaudt alle Testhelme an jeweils drei Stellen im Bereich Oberkopf, Schläfe und Hinterkopf. Die Messpunkte waren, wie auch in der Norm gefordert, 15 Zentimeter voneinander entfernt. Im Prüfungsstand prallten die Helme an Oberkopf und Schläfe auf einen flachen Amboss. Das ist der übliche Test nach Reithelmnorm.

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Peter Schaudt bereitet einen Testhelm für die Stoßdämpfungsprüfung vor: Jedes Modell prallte zweimal auf einen flachen Amboss,...

Den dritten Aufprall am Hinterkopf verschärften wir: Nach Norm ist ein flacher Amboss gefordert, wir verwendeten einen dachförmigen. Damit kann ein Sturz auf eine Kante oder ein Huftritt simuliert werden. "Bei Motorrad- und Fahrradhelmen ist das Teil der Normprüfung", sagt TÜV-Ingenieur Schaudt und ergänzt: Auch in der neuen Reithelmnorm wird der dritte Aufprall auf einen dachförmigen Amboss zum Pflichtbestandteil werden. Die Amboss-Form wird dafür leicht verändert werden. Beschlossen sei die Norm bereits, so der Prüfer; laufe alles nach Plan, solle sie gegen Jahresende veröffentlicht werden.

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...einmal auf einen dachförmigen.

Unterschied zwischen InMould und Hardshell

Wie in der Normprüfung gefordert, wurde jeder Testhelm in einem Durchgang geprüft, sprich: Er prallte hintereinander mit jedem Messpunkt auf. Grenzwert für alle drei Stoßdämpfungsprüfungen waren 250-g-force; dieser Wert giltin Fahrrad- und Motorradhelm-Normen auch für den dachförmigen Amboss. Ob ein Helm diesen Wert besonders gut unterschreitet, ließe sich nicht an dessen Bauweise festmachen, so Schaudt. Meist sind Helme nach InMould- oder Hardshell-Art gefertigt.

Bei InMould-Helmen wird die Styropor-Innenschicht (EPS) in die Außenschale gespritzt. Bei Hardshell-Helmen werden beide Schichten getrennt aufgebaut und dann miteinander verbunden, etwa durch Kaltverschweißung. Entscheidend ist die EPS-Schale, erklärt Schaudt: "Je dicker die ist, desto mehr Energie kann aufgenommen werden" – und desto besser ist der Schutz.

Dass es von Modell zu Modell Unterschiede gibt, zeigte auch unser Test. Alle drei Stoßdämpfungsprüfungen schafften nur die vier Test-Modelle von Casco, Uvex, Horze und Back on Track. Die Testexemplare von Felix Bühler und Knightsbridge meisterten die beiden Stoßdämpfungstests nach Norm (flacher Amboss). Hier zeigten beide Modelle sehr gute Werte.

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Im Idealfall wird die Energie des Aufpralls gut aufgefangen, erkenntlich an der abfallenden Linie.

Die Kollision mit dem dachförmigen Amboss steckten sie jedoch nicht so gut weg: Bei Knightsbridge maßen wir 325 g, bei Felix Bühler 386 g. "Bei diesen Werten sind schwere Kopfverletzungen zu erwarten", meint TÜV-Prüfer Peter Schaudt.

Gesplitterter Helm nach Sturz: Ein gutes Zeichen?

Auffällig beim Testexemplar von Felix Bühler war, dass die Helmschale bereits nach den ersten beiden Prüfungen splitterte: Die Außenschale brach, die EPS-Innenschicht lag frei. Das Visier hielt nur noch auf einer Seite. "Prinzipiell ist es gut, wenn der Helm bricht. Dabei wird die Kraft des Aufpralls aufgenommen und vom Kopf weggeleitet", erklärt Schaudt. Das spiegelt sich in den Testergebnissen wider: Mit jeweils unter 200 g waren die Werte beim Felix-Bühler-Helm hier sehr gut. Allerdings bestehe bei scharfkantigen Bruchstellen eine Verletzungsgefahr, so Schaudt. Vor allem ein Visier, das nicht ganz vom Helm abfällt, könnte die Reiteraugen verletzen.

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Die kann sich in feinen Rissen in der Helmschale äußern;

Das Modell von Felix Bühler wird von der Firma DHG Knauer gefertigt; das weist das Etikett im Helminneren aus. Zu der Firma gehört auch die Marke KED. Im Gegensatz zum Felix-Bühler-Modell bestand das von KED einen der beiden Norm-Tests nicht. Am Oberkopf maß Schaudt noch erlaubte 240 g, an der Schläfe wurde der Grenzwert mit 254 g überschritten. Mehr als doppelt so hoch war der Wert, den wir mit dem dachförmigen Amboss am Hinterkopf maßen: 538 g. "Das könnte im Falle eines Sturzes schwerste Kopfverletzungen nach sich ziehen", sagt TÜV-Ingenieur Peter Schaudt.

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deshalb sollten Helme nach Stürzen ausgetauscht werden. Schwachstelle in unserem Test: Dieses umlaufende Kunststoffelement fing den Aufprall nicht gut ab.

Solche Verletzungen drohen Reitern auch bei Helmen, die scheinbar unversehrt einen Sturz überstanden haben. Einige Testmodelle sahen nach der Stoßdämpfungsprüfung noch top aus, der Amboss hatte ihnen nur wenige oberflächliche Kratzer verpasst. Vermeintlich zumindest: Denn unter den Kopfpolstern offenbarten sich feine Risse in der EPS-Schale. "Deshalb sollten Helme nach Stürzen auf jeden Fall ersetzt werden", betont Schaudt. Denn würde ein Reiter mit einem so vorgeschädigten Helm erneut vom Pferd fallen, würde das Material die Energie nicht mehr gut abpuffern; das Risiko für Kopfverletzungen steigt.

Das ist bei Reitern ohnehin erhöht: Von rund 90 000 gemeldeten Reitunfällen jährlich betreffen 20 bis 25 Prozent den Kopf, also rund 18 000 bis 22 500. Die Dunkelziffer von nicht-erfassten Unfällen kommt noch dazu. Allen Stürzen ist gemein, dass sie zu Schädel-Hirn-Traumata wie beispielsweise Gehirnerschütterungen führen können. Das Tückische: Solche Verletzungen werden oft nicht erkannt, weil selbst CT- oder MRT-Aufnahmen unauffällig sein können. Bestimmte Marker im Blut (GFAP und UCH-L1) oder eine Messung der Augenbewegungen können eher Aufschluss geben. Ein Forscherteam um Dr. Ingo Helmich von der Sporthochschule Köln fand zudem heraus, dass sich die Gestik von Sportlern ändert, wenn sie eine Gehirnerschütterung erlitten.

Je klarer Ärzte Hirn-Traumata diagnostizieren können, umso klarer können sie den Patienten auch auf die notwendige Erholung hinweisen. Denn Gehirnerschütterungen können Langzeitfolgen haben: Kopf- und Nackenschmerzen, Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen. Auch das Risiko, später an Alzheimer zu erkranken, ist erhöht.

Was hat es mit der MIPS-Technik auf sich?

Wer einen Reithelm trägt, senkt im Falle eines Sturzes dieses Verletzungsrisiko bereits um 40 bis 50 Prozent. Einige Reithelme versprechen noch mehr Schutz: Sie setzen auf die MIPS-Technik, die auch in zwei unserer Testmodelle steckte (Uvex und Back On Track).

Diese vier Buchstaben stehen für "Multi-Directional Impact Protection System". Dahinter verbirgt sich ein zusätzlicher Aufprallschutz fürs Gehirn. Das ist bei Stürzen besonders gefährdet. Gerät es in Rotation, also in eine Drehung, kann es an die Schädeldecke stoßen, Hirnzellen können zerstört werden, kleine Blutgefäße abreißen, erklärt Schaudt.

MIPS soll das abpuffern: An der Helmschale, unter dem Kopfpolster, ist eine dünne, gelbe Kunststoffschale befestigt. Bei einem Sturz soll sie die Rotationsenergie aufnehmen, um den Kopf herumgleiten und das Gehirn schützen. "Vor allem im Fahrrad- und Motorradbereich ist die Technik schon verbreitet."

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Der Test enttarnt fehlerhafte Verschlüsse oder Riemen. Bei der Durchdringungsprüfung fällt eine Metallkugel auf einen Kegel.

Neben der Rotationsenergie droht Reiterköpfen auch Gefahr, wenn ein spitzer Gegenstand (wie ein Ast oder Stein) in den Helm eindringen kann, etwa durch große Luftauslässe. Bei der Durchdringungsprüfung, ebenfalls normrelevant, wird genau das simuliert. Auch hier war das KED-Modell auffällig: Der Prüfkegel drang bis ins Helminnere vor.

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Der darf nicht bis zum Prüfkopf vordringen. Dieses Kunststoffelement konnte die Energie des Kegels nicht abfangen.

Schwachstelle sowohl bei dieser Prüfung als auch bei der Stoßdämpfung war ein Kunststoffelement, das beim KED- wie dem Felix-Bühler-Modell eingelassen ist. Es zieht sich von einem Visieransatz über den Hinterkopf zum anderen. "Hier kann die Außenschale keine Energie aufnehmen, und die EPS-Innenschale ist dünner", erklärt Prüfingenieur Peter Schaudt. Deshalb könne die Aufprall-Energie von Prüfkegel und Amboss vom Helm nicht gut abgefedert werden – und das optische Element wird zur Schwachstelle.

So testeten wir die Helme beim TÜV Rheinland

Beim Test orientierten wir uns an Pflicht-Prüfungen der gültigen Reithelmnorm VG 01.040 2014-12.

Abstreiftest: Der Helm wird fest auf einem Prüfkopf verschnallt. Am Hinterkopf wird ein Seilzug befestigt, der den Helm ruckartig nach vorne zieht. Dabei muss der Helm auf dem Prüfkopf bleiben.

Stoßdämpfung: Jeder Helm wurde an drei Stellen im Bereich Oberkopf, Schläfe und Hinterkopf geprüft. Die Helme prallten mit mindestens 5,94 Metern pro Sekunde auf den Prüf-Amboss. Die Mess-Werte dürfen 250 g (g-force, Erdbeschleunigungskraft) nicht überschreiten. Die Stellen an Oberkopf und Schläfe wurden nach Norm mit einem flachen Amboss geprüft.

In der dritten Teilprüfung am Hinterkopf prallte der Helm auf einen dachförmigen Amboss. Noch ist das kein Bestandteil der Reithelmnorm, aber gilt etwa für Fahrrad- und Motorradhelme. Ein solcher Aufprall könnte durch einen Huftritt geschehen.

Durchdringung: Hier wird ein Kegel auf den Helm aufgesetzt. Aus 50 Zentimetern Höhe fällt eine drei Kilo schwere Metallkugel darauf; der Kegel darf nicht bis ins Helminnere vordringen.

Der Prüfer:

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Peter Schaudt studierte Maschinenbau, ist seit 1992 beim TÜV Rheinland und dort seit 2002 zuständig für die Prüfung von Kopfschutz (etwa Ski-, Reit- oder Motorradhelme). www.tuv.com

Peter Schaudt studierte Maschinenbau, ist seit 1992 beim TÜV Rheinland und dort seit 2002 zuständig für die Prüfung von Kopfschutz (etwa Ski-, Reit- oder Motorradhelme).

Kommentar

Helme sind immer gleich sicher? Dass dem leider nicht so ist, zeigte unser aktueller Test. Was dieser auch aufdeckte: Beim Aufprall auf den dachförmigen Amboss schwächelten gleich drei Testhelme. Dabei ist so ein Sturz durchaus realistisch, etwa wenn wir im Gelände auf einen Stein fallen sollten. Dass die neue Reithelmnorm in diesem Punkt endlich nachjustieren wird und diese Prüfung als neue Pflicht aufnimmt, ist daher mehr als überfällig.

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Barbara Böke, CAVALLO-Redakteurin.

Barbara Böke, CAVALLO-Redakteurin.

Unser Überblick: So schnitten die Helme im Test ab

exxential II MIPS von UVEX (CAVALLO Testsieger)

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exxential II MIPS von UVEX

Preis: Ab 149,95 Euro
Verfügbare Größen: 52-55 cm, 55-57 cm, 57-59 cm, 59-61 cm
Farbe: Schwarz
Gewicht: ca. 430 g
Abstreiftest: bestanden
Stoßdämpfung Oberkopf (erlaubt: 250 g): 182 g
Stoßdämpfung Schläfe (erlaubt: 250 g): 182 g
Stoßdämpfung simulierter Huftritt (erlaubt: 250 g): 139 g
Durchdringungsprüfung: bestanden

Fazit: Bei den Stoßdämpfungsprüfungen lag der Uvex-Helm in allen drei Tests vor den anderen Modellen, teils sehr deutlich. Damit ist der Reiterkopf bestens geschützt.

Bewertung (x von 5 Sternen): 5 Sterne (Überragend)

Testsieger Uvex exxential II MIPS online bestellen

ProNova II von Felix Bühler

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ProNova II von Felix Bühler

Preis: Ab 69,90 Euro
Verfügbare Größen: 52-58 cm, 57-62 cm
Farbe: Braun, Navy, Silber, Wood, Schwarz/Titan, Schwarz/Schwarz
Gewicht: ca. 520 g
Abstreiftest: bestanden
Stoßdämpfung Oberkopf (erlaubt: 250 g): 195 g
Stoßdämpfung Schläfe (erlaubt: 250 g): 192 g
Stoßdämpfung simulierter Huftritt (erlaubt: 250 g): 386 g
Durchdringungsprüfung: bestanden

Fazit: In den Stoßdämpfungsprüfungen nach Norm schnitt der Felix-Bühler-Helm sehr gut ab. Schwachstelle beim verschärften Stoßdämpfungstest war ein Kunststoffelement.

Bewertung (x von 5 Sternen): 3 Sterne (Gut)

Apart von Casco

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Apart von Casco

Preis: Ab 450,00 Euro
Verfügbare Größen: 52-56 cm, 54-58 cm, 58-62 cm
Farbe: Flip Flop-Grau, Flip Flop Weiß, Schwarz
Gewicht: ca. 550 g
Abstreiftest: bestanden
Stoßdämpfung Oberkopf (erlaubt: 250 g): 236 g
Stoßdämpfung Schläfe (erlaubt: 250 g): 217 g
Stoßdämpfung simulierter Huftritt (erlaubt: 250 g): 146 g
Durchdringungsprüfung: bestanden

Fazit: Das kürzlich erschienene Modell Apart von Casco bestand alle drei Stoßdämpfungsprüfungen problemlos. Ein Reithelm, der einen sehr guten Schutz verspricht.

Bewertung (x von 5 Sternen): 4 Sterne (Sehr gut)

Reithelm Apart von Casco online bestellen

Noir von Horze

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Noir von Horze

Preis: Ab 111,75 Euro
Verfügbare Größen: 52-54 cm, 55-57 cm, 58-60 cm
Farbe: Mountain View Green, Schwarz, Burgundy Red Mahogany, Dunkelnavy
Gewicht: ca. 480-560 g
Abstreiftest: bestanden
Stoßdämpfung Oberkopf (erlaubt: 250 g): 195 g
Stoßdämpfung Schläfe (erlaubt: 250 g): 215 g
Stoßdämpfung simulierter Huftritt (erlaubt: 250 g): 209 g
Durchdringungsprüfung: bestanden

Fazit: Gleichmäßig niedrige Werte zeigte das neue Modell Noir von Horze. Die drei Stoßdämpfungstests waren für den Helm keinProblem; das verspricht einen sehr guten Schutz.

Bewertung (x von 5 Sternen): 4 Sterne (Sehr gut)

X-Cellence Pure von Knightsbridge

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X-Cellence Pure von Knightsbridge

Preis: Ab 79,90 Euro
Verfügbare Größen: 51-55 cm, 55-57 cm, 57-59 cm
Farbe: Schwarz/Silber, Schwarz/Schwarz
Gewicht: ca. 450 g
Abstreiftest: bestanden
Stoßdämpfung Oberkopf (erlaubt: 250 g): 192 g
Stoßdämpfung Schläfe (erlaubt: 250 g): 209 g
Stoßdämpfung simulierter Huftritt (erlaubt: 250 g): 325 g
Durchdringungsprüfung: bestanden

Fazit: Den Aufprall auf einen flachen Amboss meisterte das neue Knightsbridge-Modell ohne Probleme. Die dritte Stoßdämpfungsprüfung abseits der Norm bestand der Helm nicht.

Bewertung (x von 5 Sternen): 3 Sterne (Gut)

Paso von KED

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Paso von KED

Preis: Ab 101,96 Euro
Verfügbare Größen: 52-58 cm, 57-62 cm
Farbe: Schwarz, Navy, Titan, Braun, Gold, Rosé, Weiß
Gewicht: ca. 520-610 g
Abstreiftest: bestanden
Stoßdämpfung Oberkopf (erlaubt: 250 g): 240 g
Stoßdämpfung Schläfe (erlaubt: 250 g): 254 g
Stoßdämpfung simulierter Huftritt (erlaubt: 250 g): 538 g
Durchdringungsprüfung: nicht bestanden (1. Modell)

Fazit: Eine Stoßdämpfungsprüfung nach Norm sowie den verschärften Aufprall nicht bestanden, dazu durch die Durchdringungsprüfung gefallen: Das Modell von KED enttäuschte im Test.

Bewertung (x von 5 Sternen): 1 Stern (Ungenügend)

EQ3 Pardus von Back on Track

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EQ3 Pardus von Back On Track

Preis: Ab 269,00 Euro
Verfügbare Größen: 53-61 cm (jeweils in cm-Schritten)
Farbe: Blau, Schwarz
Gewicht: ca. 600 g
Abstreiftest: bestanden
Stoßdämpfung Oberkopf (erlaubt: 250 g): 209 g
Stoßdämpfung Schläfe (erlaubt: 250 g): 236 g
Stoßdämpfung simulierter Huftritt (erlaubt: 250 g): 153 g
Durchdringungsprüfung: bestanden

Fazit: Solide Werte zeigte der Helm von Back On Track: Das Testmodell meisterte alle Stoßdämpfungsprüfungen. Ein Reithelm, der einen sehr guten Schutz verspricht.

Bewertung (x von 5 Sternen): 4 Sterne (Sehr gut)

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